Fusion zum größten Gesundheitsversorger

Zum größten Gesundheitsversorger in der Stadt Oberhausen haben sich jetzt die Katholischen Kliniken Oberhausen und die St. Clemens Hospitale Sterkrade zusammengeschlossen. Unter dem Dach des neuen "Katholischen Klinikums Oberhausen" arbeiten zukünftig neun katholische Einrichtungen mit insgesamt rund 2200 Mitarbeitern zusammen.


Katholische Kliniken Oberhausen und St. Clemens Hospitale Sterkrade schließen sich zusammen

In Oberhausen haben sich vier Träger von Krankenhäusern, Seniorenheimen, Ambulanten Pflegediensten und Gesundheitsdienstleistungen zum „Katholischen Klinikum Oberhausen“ zusammengeschlossen. Am 3. Mai unterschrieben die Gesellschafter, die Propsteipfarrei St. Pankratius Oberhausen, die Pfarrei St. Marien Oberhausen, die Propsteipfarrei St. Clemens Oberhausen und die Kosmas und Damian GmbH des Bistums Essen die Fusion zum Katholischen Klinikum Oberhausen.


Größter Gesundheitsversorger in Oberhausen

Unter dem neuen Dach des Katholischen Klinikums Oberhausen arbeiten zukünftig neun katholische Einrichtungen als gemeinsamer Gesundheitsversorger für die Stadt Oberhausen und die angrenzende Region zusammen. Das St. Josef-Hospital, das St. Marien-Hospital in Osterfeld und das St. Clemens Hospital in Sterkrade werden gemeinsam die Angebote der medizinischen Grundversorgung und die hohe Spezialisierung in einzelnen medizinischen Leistungsbereichen weiter entwickeln.
Das Reha-Zentrum Oberhausen (RZO) für ambulante Rehabilitation, das Hospiz St. Vinzenz Pallotti sowie der Ambulante Pflegedienst St. Clemens ergänzen wie bisher das umfangreiche Leistungsspektrum der drei Krankenhäuser. Die drei Seniorenzentren, das Altenzentrum St. Clemens, das Bischof-Ketteler-Haus und das Pflegezentrum am St. Josef-Hospital gehen ebenfalls in die neue Gesellschaft über, die insgesamt rund 2200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.

Der Zusammenschluss zum größten Gesundheitsversorger der Stadt Oberhausen dient nicht nur der wirtschaftlichen Zukunftssicherung. Er ermöglicht eine abgestimmte Entwicklung und Spezialisierung der medizinischen und pflegerischen Leistungsangebote in den Einrichtungen mit kirchlicher Prägung. Als großer und gut aufgestellter Träger möchte sich die Katholische Kirche in Oberhausen auch als attraktiver Kooperationspartner für die Zukunftsentwicklung des Gesundheitswesens der Region anbieten. Ein erfolgreiches Wirtschaften fordert Veränderungsbereitschaft an vielen Stellen. Nach dem Zusammenschluss sollen sich die Ausweitung der Leistungsangebote und die nötigen Zusammenlegungen einzelner Bereiche die Waage halten, so dass sich die neue Gesellschaft über die normale Fluktuation hinaus möglichst von keinem Mitarbeiter trennen muss.


Nicht nur groß, sondern auch leistungsstark

Das Katholische Klinikum Oberhausen wird zukünftig von Geschäftsführer Michael Boos geleitet. Nach langjähriger Tätigkeit als Berater von Krankenhäusern führt der Jurist seit September 2010 erfolgreich die St. Clemens Hospitale Sterkrade. Er wird in der Geschäftsführung durch leitende Mitarbeiter aus den bisherigen Gesellschaften unterstützt, die dort vor allem die medizinischen Abläufe optimieren und mit den Abteilungsleitungen die Versorgungsangebote weiterentwickeln werden. Die bisherigen Geschäftsführer Dr. Dietmar Stephan und Peter Maraun legen zeitgerecht ihre Funktion nieder und übergeben die Geschäftsführung an den neuen Geschäftsführer. Beide haben sich mit hoher Fachlichkeit in die Vorbereitung der Fusion eingebracht.
Geschäftsführer Boos freut sich auf die neuen Herausforderungen: „Die anstehenden Veränderungen müssen auch von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mitgetragen werden. Ich möchte durch einen offenen und transparenten Führungsstil dazu beitragen, dass durch den Zusammenschluss das Katholische Klinikum Oberhausen nicht nur ein großer, sondern auch ein leistungsstarker Gesundheitsversorger bleibt. Deshalb werde ich die Mitarbeiter auch zeitnah über anstehende Veränderungen informieren.“

Wilhelm Hausmann unterstützte als Aufsichtsratsvorsitzender der Katholischen Kliniken Oberhausen zusammen mit Ralf Ruhrmann, Aufsichtsratsvorsitzender der St. Clemens Hospitale, die Entwicklung, die zum Zusammenschluss geführt hat. „In Zeiten des politisch verordneten Bettenabbaus trägt der Zusammenschluss zu einer hohen Versorgungssicherheit für die Menschen der Stadt und der Region bei“, so Hausmann.


Katholisches Profil stärken 

Der Bischofsvikar für die Caritas im Bistum Essen, Prälat Dr. Hans-Werner Thönnes, hat mit der Kosmas und Damian GmbH den Zusammenschluss begleitet. „Die Katholische Kirche steht im Ruhrgebiet als Träger von Krankenhäusern in der Tradition der Sorge um kranke und alte Menschen. Wir wollen unser katholisches Profil stärken und uns mit dem neuen Katholischen Klinikum Oberhausen weiterhin gemeinnützig im Gesundheitswesen engagieren“, betont Thönnes. (k+d/do)

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