Für ein Mehr an sozialer Gerechtigkeit

Die Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft ruft die Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB) im Bistum Essen zu einem "Mehr an sozialer Gerechtigkeit" auf. Sie fordert in ihrem Aufruf zum 1. Mai faire Löhne, gute Arbeit und finanzielle Beteiligung der Verursacher der Finanzkrise.


Mai-Aufruf der KAB im Bistum Essen zum „Tag der Arbeit“

Sich für ein „Mehr an sozialer Gerechtigkeit“ einzusetzen, dazu ruft die Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB) im Bistum Essen die Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft auf. „Die Reichen werden immer reicher, während immer mehr Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland trotz Erwerbsarbeit und „Vollzeitstelle“ nicht ihr Leben und das ihrer Familie finanzieren können. Das ist ein Skandal!“, heißt es in dem Aufruf zum „Tag der Arbeit“ am 1. Mai.
 
Nach Ansicht der KAB erhöhen die Ökonomisierung aller Lebens- und Arbeitsbereiche und die vermeintlichen Sachzwänge einer neoliberalen, globalisierten Wirtschaft den Druck auf alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Ganze Generationen schleppten sich trotz oftmals hoher Qualifikation von Praktikum zu Praktikum oder von Befristung zu Befristung. Darüber hinaus bezahlten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer  mit ihrer täglichen Arbeit die Folgen der Finanz-, Wirtschafts- und EURO-Krise, „während Kapitaljongleure an den Finanzplätzen Milliarden scheffeln und sich nicht am Gemeinwohl beteiligen. Das ist ein Skandal!“, so die KAB.

Für sie bleibt deshalb ein „Mehr an sozialer Gerechtigkeit“ eine zentrale Forderung. Dazu zählten faire Löhne, gute Arbeit sowie die Einführung einer Finanztransaktions- und Vermögenssteuer, um diejenigen tatsächlich an den Kosten zu beteiligen, die die Krise herbeigeführt hätten.

Die KAB ruft dazu auf, sich an den DGB-Aktionen zum Tag der Arbeit zu beteiligen. (do)

Mai-Aufruf der KAB im Bistum Essen

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