von Cordula Spangenberg

Freude am Lesen und Vorlesen wecken

Jetzt bewerben: Das „LauschGericht“ lädt zu einer Tischlesung am Freitag, 18. November ein. Tischgemeinschaften und Vorleser gesucht.

Eine kleine literarische Pause am Esstisch verspricht das „LauschGericht“. Die Idee: Menschen, die sich am Mittag oder Abend zu einer gemeinsamen Mahlzeit versammeln, können sich beim „LauschGericht“ am Freitag, 18. November um einen Vorleser bewerben. Während sie essen, liest er oder sie eine halbe Stunde lang aus einem selbst ausgewählten Buch vor. Nach der Lesung lässt er das aufgeschlagene Buch am Esstisch zurück.

Als Zuhörer können sich alle bewerben, die eine tägliche Mittagsmahlzeit (12 bis 14 Uhr) oder eine Abendmahlzeit (18 – 20 Uhr) zusammen einnehmen. Denkbar sind alle möglichen Tischgemeinschaften auf dem Gebiet des Ruhrbistums: Familie, Kantine, Schulmensa, Kindergarten, Büro, Handwerksbetrieb, Suppenküche, Gefängnis, Altenheim, Krankenzimmer. Als Vorleser können sich Menschen jeden Alters bewerben. Unter 18-jährige dürfen allerdings nur in Begleitung Erwachsener reisen. Jeder Vorleser wird am 18. November als Überraschungsgast zu einer Tischgemeinschaft entsandt. Für die Aufgabe des Vorlesers haben unter anderem bereits zugesagt: Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck, Oberbürgermeister Thomas Kufen, die Schriftstellerin Christina Brudereck und Sportmoderator Manni Breuckmann.

Das „LauschGericht“ geht auf die alte klösterliche Tradition der Tischlesung zurück. Anlass für das heutige „LauschGericht“, ein Projekt des Bistums Essen, ist der bundesweite Vorlesetag der Stiftung Lesen am 18. November, der Interesse für das Vorlesen und Freude am eigenen Lesen wecken soll. Im vergangenen Jahr hatten sich rund 1900 Zuhörer und 80 Vorleserinnen und Vorleser zwischen neun und 82 Jahren beteiligt.

Als Tischgemeinschaft oder als Vorleser kann man sich bis zum 24. Oktober beim Medienforum des Bistums Essen anmelden: Tel.: 0201 / 2204-274, Fax: 0201 / 2204-272 oder unter www.lauschgericht.de. Das ausgewählte Buch bekommen die Vorleser vom Medienform gestellt.

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