von Simon Wiggen

Freiwilligendienst im Ausland

Jugendliche des Freiwilligen-Programms "Seitenwechsel" schreiben einen eigenen Blog und posten Fotos im sozialen Netzwerk Instagram.

Kindergarten in Santo Domingo (Ecuador), Tagesbetreuung für Kinder in Lima oder ein Hort für Jugendliche in Santa Cruz (Bolivien): Neun Jugendlichen aus dem Bistum stehen spannende Monate bevor. Von dieser Zeit im Freiwilligendienst werden sie in einem eigenen Web-Blog berichten und Fotos im sozialen Netzwerk Instagram posten.

In ihrem Blog seitenwechselblog.bistum-essen.de werden die Jugendlichen in unregelmäßigen Abständen über ihre Arbeit berichten, die Einrichtungen vorstellen und ihre Erlebnisse teilen. Parallel dazu gibt es einen eigenen Instagramkanal (mein_seitenwechsel), wo sie ein Jahr lang Fotos posten werden.

In diesem Jahr werden Annamarie Bramsiepe aus Hattingen und Nora Lilienbecker aus Steinfurt in Tansania im Einsatz sein, Christopher Fritsche aus Essen in Panama, Felicitas Bombeck aus Bottrop und Hanna Büchte aus Gelsenkirchen in Ecuador, Larissa Camillus aus Oberhausen in Bolivien, Lena Richter und Victoria Ahrens aus Essen in Peru und Vinzenz Boddenberg aus Essen in Nicaragua.

Seitenwechsel“ ist ein Freiwilligenprogramm für Jugendliche zwischen 18 und 28 Jahren aus dem Bistum Essen (und ggf. Umgebung). Es will Jugendlichen die Mitarbeit in einem sozialen Projekt im Ausland, im sogenannten globalen Süden, ermöglichen und ihnen die Chance bieten, ein Jahr lang einen anderen Kulturkreis kennenzulernen.

Damit will dieser entwicklungspolitische und weltkirchliche Freiwilligendienst zur Verständigung zwischen Völkern und Kulturen und so zu mehr Frieden und Gerechtigkeit in der Welt beitragen. Veränderungen geschehen dabei neben dem eigentlichen Projekt vor allem durch zahlreiche Begegnungen, durch intensive Erfahrungen – nicht nur durch einen geografischen sondern vor allem einen perspektivischen „Seitenwechsel“.

Alle Projekte und Einsatzstellen für einen Freiwilligendienst im Ausland sind in der Arbeit mit Kindern- und/oder Jugendlichen verortet. Die Freiwilligen arbeiten in Kinderheimen, Kindergärten oder Schulen in der Betreuung und Förderung der oft von Armut betroffenen Kindern und Jugendlichen mit, unterstützen sie z.B. bei ihren Hausaufgaben oder helfen ihnen bei bestimmten Förderbedarfen. Vor allem aber bringen sich die Freiwilligen in der Freizeitgestaltung ein, nehmen sich Zeit für die Kinder, hören zu, spielen mit ihnen und führen kleine Workshop- oder Sportangebot durch, z.B. basteln, musizieren, Fußballspielen, usw. (SW)

Referentin für Weltkirche und Mission

Christina Siebert-Husmann

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Pressestelle Bistum Essen

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