Franz Hengsbach – Ambivalentes Erbe an der Ruhr

Die Frage nach der Bedeutung des Erbes von Franz Kardinal Hengsbach, dem ersten Bischof von Essen, für die Kirche im Ruhrbistum steht im Mittelpunkt einer Tagung am 23. Juni 2014 in der Katholischen Akademie "Die Wolfsburg" in Mülheim.



Tagung in der Katholischen Akademie „Die Wolfsburg“

In einer neuen Dissertation wird die Geschichte des jungen Bistums Essen und seines Gründerbischofs, Franz Kardinal Hengsbach, untersucht. So versuchte die Kirche im Ruhrbistum zum Beispiel durch eine milieusensible Pastoral in Form sozialpolitischer Anwaltschaft sowie eines engen Netzes von Pfarreien den Menschen nahe zu sein. Gleichzeitig muss neben Hengsbachs Aufgabe als Militärbischof sein weltkirchliches Wirken, zum Beispiel im II. Vatikanischen Konzil und für Adveniat, abwägend in den Blick genommen werden. Aus heutiger Sicht ergeben sich auch Fragen an Kirchenbild und Pastoralkonzept. Welche Bedeutung hat Hengsbachs Erbe für das Ruhrbistum bis heute?

Um diese Frage geht es auf einer Tagung zum Thema „Franz Hengsbach – Ambivalentes Erbe an der Ruhr“, zu der die Katholische Akademie  „Die Wolfsburg“, Mülheim, Falkenweg 6, in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Kirchengeschichte des Mittelalters und der Neuzeit der Katholisch-Theologischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum für Montag, 23. Juni, 17.00 bis 21.00 Uhr, einlädt.

Es diskutieren u.a. die Kirchenhistoriker Franziskus Siepmann und Professor Dr. Wilhelm Damberg, Professor Dr. Franz-Josef Nocke, Essener Kreis, Weihbischof em. Dr. h.c. Franz Grave, Prälat Martin Pischel, ehemaliger Kaplan und Geheimsekretär von Kardinal Hengsbach, und Professor Dr. Jürgen Gramke, ehemaliger Direktor des Kommunalverbandes Ruhr und Gründungsmitglied des Initiativkreises Ruhrgebiet. Geleitet wird der Abend von Akademiedirektor Dr. Michael Schlagheck und Dozent Dr. Jens Oboth.

Tagungsbeitrag (inkl. Imbiss): 15 Euro, Studierende 5 Euro. Für Schülerinnen und Schüler ist die Teilnahme kostenlos. Anmeldung (Tagungsnummer: 14154) unter Tel.: 0208/99919-981, per E-Mail an die.wolfsburg@bistum-essen.de oder online unter www.die-wolfsburg.de. (do)

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