Flohmarkt am Dom für Migranten weltweit

Keine Arbeit, kein Geld, Krieg, Verfolgung, Verschleppung, Flucht, von Familie und Heimat getrennt: das ist die bittere Realität vieler Migranten und Flüchtlinge weltweit. Ihnen möchten die Veranstalter des Flohmarktes am Dom am 29. Juni 2013 in Essen helfen.


Motto: „Heimatlos – Zukunft für Menschen in der Fremde“


„Heimatlos – Zukunft für Menschen in der Fremde“ – unter diesem Motto lädt das Bistum Essen für Samstag, 29. Juni, zum Flohmarkt am Dom ein. Von 10.00 bis 16.30 Uhr finden Besucher in der Essener Innenstadt auf der Kettwiger Straße zwischen Marktkirche und Dom neben allerlei Schönem, Nützlichem und Kuriosem auch Aktionsstände zum Tagesthema, Informationsstände verschiedener Organisationen sowie Musik und Talk im Cafe vor der Marktkirche. Dort werden neben Eine-Welt-Kaffee oder -Tee auch selbst gebackener Kuchen und frische Waffeln angeboten. Eine Ausstellung zum Thema „Flucht und Migration“ ist im „Flucht-Truck“ des katholischen Hilfswerkes „missio“ zu sehen. Dort wird ein Gast aus dem Kongo über die Verfolgung von Frauen in Afrika berichten. Auch Weihbischof Ludger Schepers wird für die Unterstützung von Menschen in der Fremde werben.

Heimatlos, ohne Heimat, fern von Freunden und Familie - das ist die bittere Realität von vielen Migranten weltweit. Sie ziehen aus den unterschiedlichsten Gründen in die Ferne: seien es die politisch instabile Lage in der Heimat, Armut, Krieg und Gewalt, eine potenzielle Arbeit im Zielland oder die Liebe. Die Hoffnung jedenfalls ist groß, dass in der Fremde ein besseres Leben auf sie wartet. Doch die Realität sieht oft anders aus. Migranten aus Lateinamerika bekommen in den USA oftmals nur Jobs zu miserabelsten Bedingungen: Sie wohnen eingepfercht mit vielen anderen Migranten in einer schlechten Behausung. Jeden Cent, den sie irgendwie erübrigen können, schicken sie nach Hause zu ihren Familien. Im Nahen Osten und in Afrika sieht es nicht anders aus. Im Kongo herrscht ein Bürgerkrieg, unter dem vor allem die Zivilbevölkerung leidet. Auch in Syrien sind aufgrund der politischen Lage und der kriegerischen Auseinandersetzungen viele Menschen gezwungen, ihre Heimat zu verlassen.

Mit den Flohmarktprojekten wollen die Veranstalter dazu beitragen, dass Menschen in Mexiko und Syrien, aber auch in anderen Regionen der Welt in ihrer Not geholfen wird. Über 30 Gruppen beteiligen sich, darunter die Abteilung Weltkirche und Mission im Bischöflichen Generalvikariat, die missio-Diözesanstelle Essen, die Bischöfliche Aktion Adveniat, die Katholische Erwachsenen- und Familienbildung im Bistum Essen, der KiTa Zweckverband, der Diözesanrat und der Stadtverband Essen der Katholischen Frauengemeinschaft (kfd).

Weitere Informationen zum Flohmarkt am Dom gibt es unter Tel.: 0201/2204-372 sowie unter www.flohmarkt-am-dom.de (do)

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