Fehlersuche auf der Mannheimer Baustelle

Blauer Himmel und Sonnenschein. Pünktlich zum Katholikentag zeigt sich der Wonnemonat Mai von seiner schönsten Seite. Beste Voraussetzungen für die Zeltstadt auf dem Platz vor der Alten Feuerwache, wo sich in Mannheim die deutschen Diözesen präsentieren - auch das Ruhrbistum.



Bistumsstand beim Katholikentag lockt viele Besucher

Blauer Himmel und Sonnenschein. Wer hätte das gedacht: Pünktlich zum Katholikentag zeigt sich der Wonnemonat Mai dann doch noch von seiner besten Seite. Beste Voraussetzungen für die Zeltstadt auf dem Platz vor der Alten Feuerwache, wo sich an diesem langen Wochenende in Mannheim die deutschen Bistümer präsentieren. Bunt und Facettenreich – die Kirche hat viele Gesichter.

Vor dem Stand des Bistums Essen herrscht reges Treiben. Und das nicht nur, weil das Schalker Jugendorchester gerade aufspielt und sich Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck angekündigt hat. „Bauen im Auftrag des Herrn“ – unter diesem Motto will der Bistumsstand über die Um- und Aufbrüche im Ruhrbistum informieren. Vom Dialogprozess „Zukunft auf katholisch“, über die Familienkampagne „Bindung macht stark“ bis hin zu Informationen über die Mikrofinanzierung, mit der die Bank im Bistum Essen Hilfe zur Selbsthilfe in Lateinamerika leistet.

Das Motto scheint zu ziehen – auch weil die eigens entworfenen Baustellenschilder und die Warnwesten der Helferinnen und Helfer am Stand ein echter Blickfang sind. Nicht zu Letzt das Fehlersuchspiel hat sich offenbar schnell herumgesprochen und lädt zum Mitmachen ein. Dabei gilt es, ein Baustellenmotiv auf einer Postkarte mit dem Originalbild im Zelt zu vergleichen. „Wer alle Fehler findet, bekommt einen kleinen Preis“, erklärt Mechthild Jansen, Geschäftsführerin des Diözesanrates im Bistum Essen und freut sich, so viele Besucher in den Bistumsstand locken zu können. Die meisten Fehler sind schnell entdeckt: Die Kirchenglocke hängt falsch. Das Kreuz steht nicht wo es stehen soll. Ein Bauarbeiter mit Priesterkragen? „Das kann doch nicht stimmen“, stellt ein junger Mann sofort fest und hat die Lösung schnell gefunden. Als Belohnung gibt es Weingummi, Aufkleber, Kugelschreiber und einen Handy-Cleaner.

Während die einen auf Fehlersuche gehen und die andere „Problem wälzen“, kommen auch immer wieder Besucher in das Zelt, die bei ihrer„alten Heimat“ vorbeischauen wollen. Natürlich ist der Bistumsstand auch ein Treffpunkt für alle, die sich aus dem Ruhrbistum auf den Weg nach Mannheim gemacht haben. Keine Frage, der Besuch lohnt: Noch bis Samstagabend freut sich das Baustellenteam auf viele Gäste. „Ein gelungener Einstieg“, darin waren sich alle am Abend müde und doch zufrieden einig. (ms)

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