von Marcel Krombusch

Fastenpredigt mit Frauenrechtlerin Schwester Lea Ackermann

Die Gründerin des Frauen-Hilfsprojekts „Solwodi“ spricht am Freitag, 18. März, ab 18.30 Uhr im Essener Dom. Zudem lädt der Dom am Samstag, 19. März, um 12 Uhr wieder zu Orgelmeditation und Kurzführung ein.

Fünfte und letzte Fastenpredigt in diesem Jahr

Schwester Lea Ackermann hält am Freitag, 18. März, um 18.30 Uhr die Fastenpredigt im Essener Dom. Die promovierte Theologin setzt sich seit über 40 Jahren für die Rechte von ausgebeuteten und misshandelten Frauen in Afrika und Deutschland ein. Mit dem Frauen-Hilfsprojekt „Solwodi“ (der Name steht für „SOLidarity with WOmen in DIstress“ – Solidarität mit Frauen in Not) schuf Ackermann 1985 einen Verband, der inzwischen zur eigenständigen Nichtregierungsorganisation angewachsen ist – mit Beratungsstellen in Kenia, Ruanda, Rumänien, Österreich und Deutschland. Neben der Betreuung von Frauen mit psychosozialen Problemen betreibt „Solwodi“ auch gesundheitliche Aufklärung und unterstützt Frauen beim Ausstieg aus der Prostitution. Am Freitag spricht die 69-Jährige zur Frage „Was ist mir heilig?“ die fünfte und letzte Fastenpredigt dieses Jahres im Essener Dom. Musikalisch begleitet die Schola der Essener Domsingknaben das Programm.

Orgelmediation am Samstag

Am Samstag, 19. März 2016, spielt Anna Pikulska ab 12 Uhr die Orgelmediation im Essener Dom. Die junge Organistin ist Preisträgerin zahlreicher Orgelwettbewerbe und erhielt mehrere Stipendien - unter anderem des Ministerpräsidenten der Republik Polen. Zudem erhielt sie den Universitätspreis für besonders begabte Nachwuchskünstlerinnen der Mainzer Johannes Gutenberg-Universität. Im Essener Dom ist Anna Pikulska dank eines Stipendiums der Regensburger Stiftung Eberhard Kraus zur Förderung junger Organisten zu Gast.

Im Anschluss an ihr Gastspiel ab etwa 12.30 Uhr bietet die Domschatzkammer eine kostenlose Kurzführung durch den Kirchenraum an. Der Fokus liegt dabei auf der „Grablege“ – einer lebensgroßen Darstellung der Grablegung Christi. Die Figurengruppe aus Sandstein schuf um 1520 der Kölner Meister Wilhelm von Arborch. (mk)

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