Familiennetzwerke stärken

Familien in unterschiedlichen Lebenslagen zu begleiten und zu unterstützen, dass ist eine der Hauptaufgaben des neuen Familienbüros des KiTa-Zweckverbandes. Auf Grundlage der diözesanweiten Familienkampagne "Bindung mach stark" aus dem vergangenen Jahr soll ein Netzwerk von Hilfsangeboten aufgebaut werden.

Barbara Wagner leitet das neue Familienbüro

Unter dem Motto „Bindung macht stark“ stand im Jahr 2012 die Familienkampagne des Bistum Essen. Um die wichtigen Netzwerke für die hier lebenden Familien weiterhin zu pflegen und auszubauen, startet in diesen Tagen ein Projektbüro unter demselben Titel. Am Donnerstag, 19. September 2013, beauftragte Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck das Familienbüro „Bindung macht stark“ im Rahmen einer feierlichen Auftaktveranstaltung. Leiterin dieser zentralen Netzwerkstelle wird Barbara Wagner, Abteilungsleiterin im KiTa Zweckverband.

Im Ruhrbistum existieren zahlreiche Einrichtungen, die Familien in unterschiedlichen Lebenslagen begleiten und unterstützen. Dazu zählen unter anderem Familienzentren, Familienbildungsstätten und Erziehungsberatungsstellen. Ziel des Projektbüros ist es, diese Einrichtungen noch besser miteinander zu verbinden und weitere Kooperationen herzustellen. „Durch die Zusammenführung der unterschiedlichen Leistungsangebote für Familien werden Anlaufpunkte für suchende Menschen geschaffen“, betonte Overbeck. „Uns geht es darum, Familien eine kirchliche Adresse vor Ort zu geben.“

Eine wichtige Aufgabe des Projektbüros wird es sein, in regelmäßigen Abständen öffentlichkeitswirksame Veranstaltungen zu planen und durchzuführen. Die Tagungen werden Gelegenheit bieten, zukunftsweisende und strategische Inputs von Experten zu erhalten sowie aktuelle Themen mit Menschen, die sich ebenfalls für Familien stark machen, zu diskutieren. Darüber hinaus wird es im Rahmen des Projektbüros einen Arbeitskreis geben, in dem die unterschiedlichen Akteure auf Bistumsebene in einen intensiven Austausch treten. „Uns ist es ein Anliegen, dass das kirchliche Engagement für Familien transparenter wird – zum einen für die vor Ort handelnden Personen, zum anderen für die Familien selbst“, erklärte Wagner. „Wir wollen für die Menschen da sein. Das können wir nur, wenn wir sichtbar wirken und niederschwellige Einladungen aussprechen.“ (KiTa, ja)

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