„Familie schaffen wir nur gemeinsam“

Ein Picknick mitten in der Fußgängerzone? Beim großen "Familienpicknick" der Caritas ist das kein Problem. So auch vor der St. Michaels-Kirche in Duisburg-Meiderich.

Caritas lädt rund um den Caritas-Sonntag zu Familienpicknicks

Lachende Kinder, einladende Bierzelt-Tische, eine Saftbar – mancher Einkaufsbummler in Duisburg-Meiderich war am Freitagnachmittag vielleicht ein wenig irritiert, mitten in der Fußgängerzone plötzlich vor einem „Familienpicknick“ zu stehen. Doch zwei Tage vor dem Caritas-Sonntag im Bistum Essen (22. September) hatten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Duisburger Caritas ihren Beitrag zur Jahreskampagne „Familie schaffen wir nur gemeinsam“ ganz bewusst in die Öffentlichkeit verlegt. So gab es Speisen, Getränke und jede Menge Kinderspiele direkt vor der Meidericher St.-Michaels-Kirche – und damit mitten in der Einkaufsstraße des Stadtteils.

Wie in Duisburg sind rund um den Caritas-Sonntag Familien an bundesweit mehr als 300 Orten – davon rund ein Dutzend im Bistum Essen – eingeladen, zusammen mit Nachbarn, Freunden oder auch bislang ganz unbekannten Mitmenschen zu picknicken. Das soll Spaß machen und Gelegenheit bieten, sich mit der Nachbarschaft auszutauschen. Gleichzeitig sollen die bundesweiten „Familienpicknicks“ ein Beitrag dazu sein, die Öffentlichkeit für die Belange von Familien zu sensibilisieren.

„Wir wollen mit dieser Aktion darauf aufmerksam machen, was Familien für diese Gesellschaft leisten“, sagte der Caritasdirektor im Ruhrbistum, Andreas Meiwes. Er forderte „einen sozialpolitischen Klimawandel“ zugunsten von Familien. Die Caritas im Bistum Essen setze sich für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein sowie für passgenaue Betreuungsangebote für Kinder und pflegebedürftige Angehörige. „Dies gelingt nur über einen Wertewandel - auch in der Arbeitswelt - der den Bedürfnissen von Familien Rechnung trägt“, betonte Meiwes.

Im Bistum Essen wird der Caritas-Sonntag in diesem Jahr am 22. September gefeiert. In allen Gottesdiensten spenden die Gläubigen dann mit ihrer Kollekte für die Caritas. Eine Hälfte der Spenden bleibt in den Gemeinden für die Arbeit der Caritas vor Ort, die andere Hälfte geht an die Caritas im Ruhrbistum. (tr)

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