Extremisten in der Katholischen Kirche begegnen

"Hass bricht sich Bahn - Extremisten in der Katholischen Kirche begegnen" heißt das Thema einer Veranstaltung am 3. Juli 2014 in der Katholischen Akademie "Die Wolfsburg" in Mülheim an der Ruhr.


Diskussion in der Katholischen Akademie „Die Wolfsburg“

Am 2. Dezember 2012 wurde die Website kreuz.net von ihren eigenen Betreibern abgeschaltet, nachdem sie ins Fadenkreuz kirchlicher, privater und staatlicher Ermittlungen geraten war. Auf ihr wurde in zahllosen Beiträgen menschenverachtendes Gedankengut verbreitet. Auch in anderen Internetforen, die sich selbst katholisch nennen, ist eine diffamierende und denunzierende Sprache vorherrschend. Wie konnte sich im kirchlichen Raum eine Protestkultur etablieren, in der stereotype Feindbilder gepflegt und aggressiv kultiviert werden? Welche Motive treiben diese Personen und Gruppierungen an? Welche Allianzen zu radikalen Parteien gibt es? Und wie begegnet die Kirche diesen Entwicklungen?

Um diese Fragen geht es einer Veranstaltung zum Thema „Hass bricht sich Bahn – Extremisten in der Katholischen Kirche begegnen“, am Donnerstag, 3. Juli, 18.30 bis 21.00 Uhr, in der Katholischen Akademie „Die Wolfsburg“, Falkenweg 6, Mülheim an der Ruhr. Es diskutieren Diplom-Psychologe und Psychoanalytiker Thomas Auchter, Aachen, Ulrich Lota, Pressesprecher des Bistums Essen, und Dr. Juliane Wetzel vom Zentrum für Antisemitismusforschung an der Technischen Universität Berlin.

Tagungsbeitrag: 15 Euro, für Studierende 5 Euro, Schülerinnen und Schüler kostenlos. Anmeldung (Tagungsnummer 14155) unter Tel.: 0208/99919-981, per E-Mail an die.wolfsburg@bistum-essen.de oder online unter www.die-wolfsburg.de. (do)

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