Experten diskutieren PID

Im vergangenen Juli sprach sich der Deutsche Bundestag für die beschränkte Zulassung der Präimplantationsdiagnostik (PID) aus. Über bislang ungeklärte Fragen und Aspekte diskutieren Experten am Dienstag, 27. Septemer in der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaft und Künste.

Experten diskutieren in der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaft und Künste

Der deutsche Bundestag hat sich für eine Zulassung der Präimplantationsdiagnostik (PID) in begrenzten Fällen entschieden. Aber auch nach der Entscheidung bleiben zahlreiche Fragen ungeklärt. Was bedeutet die Entscheidung, in Deutschland die umstrittene PID in bestimmten Fällen zuzulassen? Ist diese aktuelle Entscheidung des Bundestages der Beginn der Selektion von Leben? Oder wird damit nur Paaren mit Veranlagung für eine schwere Erbkrankheit endlich die Chance auf ein gesundes Kind ermöglicht? Welche Konsequenzen hat dies für Menschen mit Behinderung? Wie kann verhindert werden, dass die PID zum Standardverfahren der Reproduktionsmedizin wird?

Antworten auf diese und andere kontroverse Fragen versucht eine Podiumsdiskussion „PID - Pro & Contra“ am Dienstag, 27. September, 18 Uhr, in der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste (Düsseldorf) zu geben. Veranstalter sind die NRW-Akademie und die Katholische Akademie „Die Wolfsburg“ des Bistums Essen.

An der Podiumsdiskussion nehmen teil: Dr. med. Ute Czeromin (Fachärztin für Frauenheilkunde mit dem Schwerpunkt Kinderwunschtherapie, Gelsenkirchen), Prof. Dr. Dr. h.c. Ludger Honnefelder (Direktor des Instituts für Wissenschaft und Ethik, Bonn), Prof. Dr. Dr. Otmar Schober (Ethiker und Nuklearmediziner, Münster) und Prof. Dr. Ludwig Siep (Ethiker und Philosoph, Bonn). Es moderiert Dr. Judith Wolf, Medizinethikerin der Katholischen Akademie „Die Wolfsburg“. (ms)

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