Essener Prinzenpaare zu Besuch im Bischofshaus

Gleich drei Orden für Bischof Overbeck. Erstmals ist auch das Kinderprinzenpaar beim karnevalistischen Stelldichein am Burgplatz mit dabei.

Mit gleich drei Orden haben die Tollitäten des Essener Karnevals in diesem Jahr Ruhrbischof Dr. Franz-Josef Overbeck ausgezeichnet. Bei ihrem Besuch im Bischofshaus am Burgplatz überreichte am Montag nicht nur das Prinzenpaar André I. und Assindia Carolina I. ihren Orden. Erstmals war auch das Kinderprinzenpaar im Bischofshaus zu Gast – und auch von Lukas I. und Assindia Julia I. gab es einen Orden für den Bischof. Zudem trägt Overbeck in diesem Jahr den Orden des Festkomitees Essener Karneval. Das hat die Essener Session unter das Motto „Tradition verpflichtet“ gestellt – „ein sehr katholisches Motto“, wie Overbeck mit einem Schmunzeln bemerkte.

Für den Bischof war das karnevalistische Stelldichein zudem ein Wiedersehen mit Vorjahresprinzessin Sabine Kost. Sie bleibt auch nach ihrer Amtszeit dem Essener Karneval verbunden und koordiniert in dieser Session die Termine des Kinderprinzenpaares. Während das erwachsene Prinzenpaar im bürgerlichen Leben verheiratet ist, staunte Bischof Overbeck darüber, dass das Kinderprinzenpaar sich vor der Session nicht kannte und erst durch das Festkomitee miteinander bekannt gemacht wurde. „Wir kommen aber ganz gut klar“, bekundete Kinderprinzessin Julia auf Nachfrage des Bischofs. Ab Mitte der Woche sind die beiden jeden Tag gemeinsam in Sachen Karneval unterwegs – bis Veilchen-Dienstag.

Ein wenig Stress macht sich – bei aller Freude – schon bei Prinz André und Prinzessin Assindia Carolina bemerkbar: „Die Stimme leidet“, sagt die blonde Frau im blau-goldenen Samt-Kostüm. „Wir haben ein eigenes Lied – und das müssen wir jetzt bei jedem Auftritt singen.“ Overbeck verzichtete denn auch auf eine Live-Darbietung im Bischofshaus – und freute sich umso mehr über eine CD mit dem Karnevals-Hit über die Essener Stadtfarben „Gelb und Blau“. Prinz André ist bereits seit einigen Jahren in der Schlager-Branche aktiv. Ein Exemplar seiner ersten eigenen CD hätte indes wohl einige theologische Diskussionen mit dem Bischof provoziert – Prinz André gab der Platte den Titel: „Ich schenk dem Teufel meine Seele“. (tr)

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