Essener Pastor spricht beim „Eurovision Song Contest“

Das "Wort zum Sonntag" kommt am 14. Mai direkt aus der Düsseldorfer Esprit-Arena. Sprecher ist der Essener Pastor Gereon Alter. Sein "geistliches Grußwort" leitet das weltweit größte Musik-Festival ein.

"Wort zum Sonntag" aus der Düsseldorfer Esprit-Arena

Unmittelbar vor Beginn des „Eurovision Song Contests“ am Samstag, den 14. Mai, wird der Essener Pastor Gereon Alter um 20.55 Uhr „Das Wort zum Sonntag“ sprechen. Das Besondere daran: der 43jährige spricht direkt aus der mit 36.000 Zuschauern gefüllten Düsseldorfer Esprit-Arena. Sein „geistliches Grußwort“ leitet das weltweit größte Musik-Festival ein.

Es ist das Fernsehereignis des Jahres: der „Eurovision Song Contest“. Seit 56 Jahren gibt es ihn, Künstler aus 43 Nationen treten an: am Samstag, den 14. Mai, in der Düsseldorfer Esprit-Arena. Mit dabei ist Gereon Alter, Pastor der Gemeinde St. Mariä Empfängnis in Essen-Holsterhausen. Seit gut einem Jahr spricht er in der ARD „Das Wort zum Sonntag“. Normalerweise wird die Sendung in einem Fernsehstudio aufgezeichnet. Diesmal aber ist alles anders: Gereon Alter wird in der mit 36.000 Zuschauern gefüllten Arena stehen und darauf warten, dass der Moderator des Vorprogramms „Countdown für Deutschland“, das live von der Hamburger Reeperbahn ausgestrahlt wird, an ihn übergibt. Dann hat der Essener Pastor vier Minuten Zeit, sein „Wort zum Sonntag“ zu sprechen. „Kurz und knackig“ will er es halten, denn „für große Nachdenklichkeiten ist so kurz vor Beginn der Show kein Platz“. Auf die Frage, was ihn an dieser Aufgabe reize, antwortet Gereon Alter: „Da haben wir als Kirche die Chance zu zeigen, dass wir nah dran sind an dem, was die Menschen bewegt; dass wir nicht nur den moralischen Zeigefinger erheben, sondern uns auch mitfreuen können, wenn Menschen ihre Talente entfalten und andere davon begeistert sind. ‚Feel your heart beat‘ ist das Motto der Show. Das hätte auch Jesus sagen können.“

Gereon Alter gehört seit Anfang 2010 zum insgesamt achtköpfigen Team der „Wort zum Sonntag“-Sprecher. Besondere Aufmerksamkeit haben seine Beiträge zum Unglück bei der Duisburger Loveparade („Fingerpointing in Germany“) und zu den Konsequenzen des schrecklichen Erdbebens in Japan („Umkehr in der Atompolitik?“) erfahren. Bereits ein Dreivierteljahr vor Ablauf seiner zweijährigen Amtszeit haben ihn die Beauftragten der ARD-Sendeanstalten einstimmig für weitere zwei Jahre als „Wort zum Sonntag“-Sprecher gewählt.
 

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