Essener Mariengymnasium setzt auf fairen Handel

Die Bistumsschule in Essen-Werden ist das erste „Fair-Trade-Gymnasium“ im Bistum Essen. Anhand fünf verschiedener Kriterien musste die Schule dokumentieren, dass sie es mit einem fairen (Welt-)Handel ersnt nimmt.

Bistumsschule ist jetzt "Fair-Trade-Gymnasium"

Das katholische Mariengymnasium in Essen-Werden ist das erste „Fair-Trade-Gymnasium“ im Bistum Essen. In einer Feierstunde wurde der Schule am Donnerstag das Zertifikat überreicht, das das besondere Engagement der Schule für einen gerechten Welthandel dokumentiert.

In einem Projektkurs „Fair Trade“ in der Jahrgangsstufe 12 des Gymnasiums entstand vor einigen Monaten der Wunsch, dieses Thema fest an der vom Bistum Essen getragenen Schule zu verankern. So wurden zum Beispiel die Probleme ungerechter Wirtschaftsstrukturen und die Möglichkeiten, als Konsument in Deutschland dagegen vorzugehen, fest in die Lehrpläne integriert und ein ganzer Projekttag unter das Thema „Fairer Handel“ gestellt. Zudem wurden fair gehandelte Produkte – also etwa Kaffee, Tee oder Schokolade, bei denen ein Preisaufschlag für auskömmlichere Lebensbedingungen in den Ursprungsländern der Produkte sorgt – im Pausenverkauf der Schule eingeführt. Fünf Kriterien der Organisation „TransFair e.V.“ musste das Mariengymnasium erfüllen, um sich nun „Faire Schule“ nennen zu dürfen. So sollen gerade Kinder und Jugendliche für einen kritischen Konsum sensibilisiert werden.

Insgesamt zieht das Thema Fairer Handel an Rhein und Ruhr immer weitere Kreise: Wurde das Ruhrgebiet Ende 2013 bereits als erste Großregion Deutschlands als „Faire Metropole“ anerkannt, wurde erst vergangene Woche der katholische Kindergarten St. Suitbert in Essen-Überruhr als erste „Faire Kita“ Essens ausgezeichnet. (tr)

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