Essener Generalvikariat ist familienfreundlich

Generalvikar und MAV-Vorsitzender nehmen Auszeichnung in Berlin entgegen

Das Bischöfliche Generalvikariat im Bistum Essen ist eines der 294 Unternehmen, Institutionen und Hochschulen, die sich in den zurückliegenden zwölf Monaten das audit berufundfamilie – eine Initiative der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung – durchgeführt.

Stellvertretend für das Bischöfliche Generalvikariat nahmen Dr. Hans-Werner Thönnes, Generalvikar im Bistum Essen, und Berthold Rose, Vorsitzender der Mitarbeitervertretung (MAV), das Zertifikat am Freitag, 11. Juni,  aus den Händen der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Kristina Schröder, und des Parlamentarischen Staatssekretärs beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Peter Hintze, entgegen. Staatssekretär Hintze vertrat den Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Rainer Brüderle, der gemeinsam mit Bundesfamilienministerin Schröder die Schirmherrschaft für das audit trägt.

Dr. Hans-Werner Thönnes sowie Berthold Rose freuten sich, das Zertifikat für die Bischöfliche Verwaltung des Ruhrbistums entgegennehmen zu können. Nicht zuletzt durch die Zertifizierung fühle man sich aufgefordert, die bereits vorhandenen familienfreundlichen Maßnahmen im Bischöflichen Generalvikariat noch bekannter zu machen, so Thönnes und Rose. „Ein vorrangiges Ziel der MAV wird es sein, in Zukunft darauf zu achten, dass wirklich alle Mitarbeiter der Bischöflichen Verwaltung über ihre Möglichkeiten und Rechte bezüglich der familienbewussten Personalpoltik informiert werden. Hier sieht sich die MAV gefordert“, betonte der Vorsitzende Berthold Rose.

„Familienfreundlichkeit am Arbeitsplatz ist nicht nur wichtig für die Beschäftigten, sie zahlt sich auch für den Betrieb aus“, sagte Bundesfamilienministerin Kristina Schröder. „Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die von ihrem Betrieb unterstützt werden, um Familie und Beruf besser unter einen Hut zu bekommen, kehren früher aus der Elternzeit zurück, fallen seltener aus und arbeiten produktiver. Außerdem sind familienfreundliche Betriebe als Arbeitgeber attraktiver. Eine zukunftsfähige, innovative Wirtschaft ist ohne familienfreundliche Arbeitsbedingungen auf Dauer nicht möglich“, so Schröder weiter. (dr)

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