Essener Bußgang mit Bischof Overbeck

Seit 1946 laden die Essener Katholiken in der Fastenzeit zu einem Schweigemarsch durch die Innenstadt. Am kommenden Samstag, 29. März, steht der Bußgang unter dem Motto: "Der Mensch sieht, was vor den Augen ist, der Herr aber sieht das Herz." Beginn ist um 18.45 Uhr am Dom.


Katholiken ziehen schweigend durch die Innenstadt. Tradition seit 1946.

Zum traditionellen Bußgang der Essener Katholiken lädt die Katholische Stadtkirche der Ruhrstadt am Samstag, 29. März, ein. Der Schweigemarsch beginnt um 18.45 Uhr mit einem kurzen Gottesdienst in der Domkirche. Von dort ziehen die Gläubigen über die Kettwiger Straße durch den Hauptbahnhof in Rüttenscheid zur Kirche St. Ludgerus (Wehmenkamp 24). Hier feiert Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck zusammen mit dem Essener Stadtdechanten Dr. Jürgen Cleve, den Pfarrern Norbert Linden und Olaf Deppe sowie Pastor Bernhard Jakschik um 20.00 Uhr einen festlichen Gottesdienst. Overbeck wird nach dem alttestamentlichen 1. Buch Samuel, Kapitel 16, zu einem “Königs-Casting” in Betlehem predigen, aus dem schließlich David als Sieger hervorgeht. Bußgang und Gottesdienst stehen unter dem in dieser Bibel-Stelle zu findenden Leitsatz "Der Mensch sieht, was vor den Augen ist, der Herr aber sieht das Herz." Die musikalische Gestaltung übernimmt der Schonnebecker Kirchenchor.

Der Bußgang der Essener Katholiken wird in jedem Jahr von einer anderen der insgesamt zehn Essener Pfarreien ausgerichtet. Diesmal hat die Pfarrei St. Nikolaus (Stoppenberg/Frillendorf/Schonnebeck/Katernberg) die Vorbereitung übernommen. Schon seit 1946 ziehen die Essener Katholiken in der Fastenzeit schweigend durch ihre Stadt; die Katholiken initiierten den Bußgang als Zeichen der Besinnung und Umkehr unter dem Eindruck der Schrecken des Zweiten Weltkrieges, zunächst als "Bußgang der Essener Männer". (StKi/tr)


Bußgänge in der Fastenzeit blicken auf eine alte Tradition zurück und werden in vielen Städten unseres Bistums mit neuem Leben gefüllt.


Die Pfarrei St. Josef in Gelsenkirchen-Schalke lädt ein zum Bußgang am 29. März. Thema ist in diesem Jahr: „Wohin gehst Du Mensch?“. Er beginnt um 17 Uhr in der Kirche Hl. Dreifaltigkeit auf der Magdalenenstraße und findet seinen Abschluss mit einer Eucharistiefeier in St. Franziskus auf der Theodorstraße. Anschließend besteht die Möglichkeit zur Begegnung und einem Fastenessen im Franziskussaal.


Ebenfalls am 29. März treffen sich die Katholiken der Pfarrei St. Mariä Himmelfahrt in Mülheim-Saarn - um 18.30 Uhr in St. Michael und um 19 Uhr an der Ecke Fuchsgrube/Broicher Waldweg. Von dort wird sich gemeinsam auf den Weg gemacht nach St. Elisabeth, wo die Eucharistiefeier beginnt. Nach dem Wortgottesdienst ist ein Fußweg im Schweigen nach St. Theresia von Avila geplant. Dort Fortsetzung der Eucharistiefeier. Im Anschluss Gelegenheit zu einem kleinen Imbiss im Bürgersaal.


Duisburger Katholiken haben die Möglichkeit sich am 5. April entweder um 20 Uhr in der Kirche St. Petrus Canisius in Wanheimerort (Sperlingsgasse) oder um 20.15 Uhr in St. Suitbert in Wanheim (Molbergstraße) zu treffen. Von dort aus wird der „Bußgang für den Frieden“  beide Gruppen nach St. Judas Thaddäus in Buchholz führen, wo mit allen Teilnehmern um 21 Uhr die Eucharistie gefeiert wird. Für die Rückfahrt steht um 22 Uhr ein Bus bereit.


Zu einem ökumenischen Bußgang laden die Christen in Bottrop am 11. April ein. Er beginnt um 18 Uhr in der St. Cyriakus-Kirche und endet an der Alt-Katholischen-Kirche.

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