„Es war schön, dabei gewesen zu sein“

Rückblick, Dank und Ausblick standen im Mittelpunkt eines inhaltlich bunten Abends, zu dem die Katholische Akademie "Die Wolfsburg" in Mülheim über 200 Helfer und Förderer der Kulturhauptstadtprojekte des Bistums Essen eingeladen hatte. Das Fazit: Es war ein beeindruckendes Jahr 2010, das alle Erwartungen übertroffen hat.

Dank an Helfer der Kulturhauptstadtprojekte des Bistums Essen

Der Abend wurde lang, aber nicht langweilig. Die Stimmung war gut. Und das Wort „danke“ fiel oft. Es galt den über 200 Helferinnen, Helfern und Förderern der Kulturhauptstadt RUHR.2010, die sich im Ruhrbistum für diesen kulturellen Mega-Event kräftig ins Zeug gelegt hatten. Eingeladen hatten die Katholische Akademie „Die Wolfsburg“ in Mülheim und ihr Direktor Dr. Michael Schlagheck, der der Beauftragte des Bistums Essen für die Kulturhauptstadt war. „Unzählige Menschen haben die Projekte des Bistums Essen unterstützt, engagiert gefördert und dazu beigetragen, dass die Kulturhauptstadt RUHR.2010 auf beeindruckende Weise auch ein kirchliches Gesicht gezeigt hat“, so Schlagheck. Ein „beeindruckendes Netzwerk“ sei entstanden, das erhalten werden müsse, im Bistum genauso wie in den Städten der Ruhrregion. Für nicht wenige sei das Kulturhauptstadtjahr auch eine „belastende Zeit“ gewesen. Doch vor allem seien Freude, Kreativität und Leidenschaft zu spüren gewesen. „Es war schön, dabei gewesen zu sein“, betonte Schlagheck.

Dass es ein kurzweiliger Abend wurde, dafür sorgte auch WDR-Moderatorin Gisela Steinhauer. Auf der für sie typischen natürlichen, lockeren und auch  humorvollen Art  fühlte sie der „Prominenz“ auf den Zahn, fragte nach markanten Eindrücken und Erlebnissen. Die Antworten von Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck sowie von Dr. Fritz Pleitgen und Professor Dr. Oliver Scheytt von der RUHR.2010 GmbH machten eines deutlich: Die Kulturhauptstadt war ein beeindruckendes Ereignis und hat alle Erwartungen übertroffen. „Ich bin angespannt in das Jahr 2010 gegangen und habe es ganz entspannt beendet“, erzählte Pleitgen, den die Begeisterung und das Mitziehen der Menschen in der Region ganz besonders beeindruckt haben. Und da gab es noch etwas, das bei ihm Eindruck hinterlassen hat: „Dank Ihrer guten Beziehungen zum Himmel hatten wir bei den Großereignissen immer gutes Wetter“, versicherte er  Bischof Overbeck schmunzelnd.

Viel zu erzählen hatten auch die Verantwortlichen aus verschiedenen kirchlichen Kulturhauptstadtprojekten, von der Kunstkirche in Bochum, dem Day of Song über außergewöhnliche Orgelerlebnisse und die Arbeit einer Kirchenführerin bis hin zu literarischen Veranstaltungen des Medienforums, dem großen internationalen Pfadfindertreffen oder dem Wettbewerb „ars liturgica“ – um nur einiges zu nennen.

Es war ein inhaltlich bunter Abend, bei dem das Ensemble „Chamber Jazz“ den passenden musikalischen Akzent setzte. Dass das Kulturhauptstadtjahr nachwirkt und weiterwirkt, war beim abschließenden Imbiss und den vielen Gesprächen deutlich zu spüren. (do)

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