Es ist normal verschieden zu sein!

Die Bundesregierung hat sich verpflichtet, ein Schulsystem aufzubauen, in dem Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam lernen können. Doch wie muss ein solches System aussehen, welche Anforderungen erfüllen? Diesen und anderen Fragen widmet sich eine Tagung in der "Wolfsburg".


Die UN-Behindertenrechtskonvention fordert das offensive Einstellen der Gesellschaft auf Menschen mit Behinderung für alle Bereich des öffentlichen Lebens. Dazu gehört auch das Recht für Kinder, eine allgemein bildende Schule zu besuchen. Mit der Ratifikation verpflichtet sich die Bundesrepublik dazu, ein inklusives Schulsystem aufzubauen. Es geht darum, eine Schule zu gestalten, die von der Unterschiedlichkeit der Schüler ausgeht, ihre individuellen Bedürfnisse ernst nimmt und kein Kind aussondert. Schulen müssen sich demnach dem gemeinsamen Lernen von Kindern mit und ohne Behinderung öffnen. Kann eine gemeinsame Beschulung Kindern mit und ohne Behinderung gerecht werden? Welche Rahmenbedingungen und welche Unterstützungsmöglichkeiten benötigen Schulen, um inklusiver zu werden? Welcher Stellenwert kommt vor diesem Hintergrund Förderschulen zu?

Um diese Fragen geht es auf einer Tagung mit dem Titel „Es ist normal verschieden zu sein“, zu der die Katholische Akademie „Die Wolfsburg“ gemeinsam mit dem Dezernat Schule und Hochschule des Bischöflichen Generalvikariates Essen für Montag, 26. März, 18.00 bis 20.30 Uhr, in die Akademie in Mülheim an der Ruhr (Speldorf), Falkenweg 6, einlädt.

Neben Prof. Dr. Dr. Thomas Sternberg MdL, Schulpolitischer Sprecher der NRW-Landtagsfraktion der CDU, wirken bei dieser Tagung mit: Sören Link MdL, Schulpolitischer Sprecher der NRW-Landtagsfraktion der SPD, Angelika Frücht, Regierungsschuldirektorin der Bezirksergierung Düsseldorf, Lucia Schneider vom „Schule für alle e.V.“ sowie Larissa Wocken, Rechtsanwältin aus Hamburg.

Tagungsbeitrag: 15,00 Euro (inkl. Imbiss). Auskünfte und Anmeldung bei der Katholischen Akademie „Die Wolfsburg“, Tel. 0208/ 999 19 981 (Mo – Do, 9.00 – 12.30 Uhr und 13.00 – 16.00 Uhr sowie freitags 9.00 – 14.00 Uhr), Fax 0208 / 999 19 110, E-Mail die.wolfsburg@bistum-essen.de (Tagungsnummer 12015). (jsb)

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