"Es geht um Lebensdeutung und Lebensgestaltung"

Insgesamt 52 Orte im Bistum Essen werden im Kulturhauptstadtjahr 2010 zu "Spirituellen Kulturtankstellen". Es sind Orte, die aufzeigen, wie Menschen ihr Leben deuten und gestalten.

52 Orte im Bistum Essen werden 2010 zu „Spirituellen Kulturtankstellen“

Zusätzliche „Tankstellen“ wird das Ruhrgebiet im kommenden Jahr erhalten. Aber nicht Superbenzin oder Diesel wird es dort geben, sondern Möglichkeiten zum geistigen und geistlichen Auftanken. Denn im Bistum Essen entstehen anlässlich der Kulturhauptstadt Ruhr.2010 insgesamt an 52 Orten so geannte „Spirituelle Kulturtankstellen“.

„Im Ruhrgebiet gibt es zahlreiche außergewöhnliche Plätze, die täglich Besucher anziehen“, so Dr. Michael Schlagheck, Beauftragter für die Kulturhauptstadtprojekte 2010 im Bistum Essen. Dies gelte nicht nur für die Highlights der Industriekultur, sondern auch für viele Orte, an denen Kirche „zu Hause“ ist.

„Während der Essener Dom oder die Basilika St. Ludgerus in Werden zum touristischen Pflichtprogramm gehören, gibt es aber auch etliche, eher unbekannte Kostbarkeiten, die es zu entdecken lohnt“, betont Schlagheck. Sie beeindruckten durch faszinierende Raumqualität oder herausragendes Engagement der Verantwortlichen oder einfach nur durch die Abgeschiedenheit inmitten des alltäglichen Lebens. Klöster und Kirchen gehören gleichermaßen dazu wie kirchliche Sozialeinrichtungen – seien es Schulen, Krankenhäuser, Hospize, Kindertagesstätten oder Einrichtungen für Behinderte. „Die Spirituellen Kulturtankstellen sind Orte, an denen Menschen ihr Leben deuten und gestalten. Darum geht es, wenn wir von Kultur sprechen“, betonte Schlagheck vor der Presse in Essen.


Schilder als "Wegmarken"

Zur Zeit erhalten alle 52 Orte  - von Duisburg bis Bochum und von Gladbeck bis Schwelm - ein Schild mit einheitlichem Logo. So sind sie sofort als  Orte besonderer Qualität zu erkennen. Darüber hinaus informieren Flyer über den jeweiligen Ort und geben einen Überblick aller spirituellen Kulturtankstellen innerhalb des Ruhrbistums. Das Projekt soll auch über das Jahr 2010 hinaus weitergeführt und die Liste der Kulturtankstellen gegebenenfalls erweitert werden.

Für das Kulturhauptstadtjahr 2010 planen die Verantwortlichen der Spirituellen Kulturtankstellen vielfältige Aktivitäten mit jahreszeitlichen Schwerpunkten, um die Qualität der Orte sicht- und spürbar zu machen. „So lässt sich die Region auch in ihrer spirituellen Dimension erschließen und bietet Gelegenheit, geistig und geistlich aufzutanken“, so Schlagheck. (do)

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