Erster Kirchentag der syrisch-orthodoxen Kirche in Deutschland

Vom 15. bis 17. Mai treffen sich im Kloster St. Jakob von Sarug die Vertreter der syrisch-orthodoxen Gemeinden in Deutschland. Für die katholische Kirche spricht Bischof Feige ein Grußwort.

Das Treffen im Kloster St. Jakob ist der erste Kirchentag der syrisch-orthodoxen Kirche in Deutschland. Er wird von der Erzdiözese der syrisch-orthodoxen Kirche in Deutschland unter der Leitung von Erzbischof Philoxenus Mattias Nayis und dem Diözesanratsvorsitzenden Dr. Raid Gharib veranstaltet. Darüber hinaus ist auch das weltweite Oberhaupt der syrisch-orthodoxen Kirche von Antiochien, Moran Mor Ignatius Aphrem II., angereist.

Der Vorsitzende der Ökumenekommission der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Gerhard Feige aus Magdeburg, hob in einem Grußwort während der Eröffnungsfeier die guten Beziehungen zwischen der katholischen und der syrisch-orthodoxen Kirche hervor.

Der Kirchentag soll ein Fest des Glaubens und eine Feier der Tradition werden.
An drei Tagen wird der Glaube an Jesus Christus in der syrisch-orthodoxen Tradition lebendig: in den Gedanken und Texten der Heiligen Schrift, in den liturgischen Gesängen, in den Lehren der Kirchenväter, in den Traditionen der Kirche, in den Vorträgen zu Geschichte und Theologie, in den Debatten zu den drängenden Fragen unserer Gesellschaft und Zeit.

Hintergrund

Die syrisch-orthodoxe Kirche ist eine der ältesten Kirchen weltweit. Ihr Kirchenoberhaupt ist seit 2014 Moran Mor Ignatius Aphrem II. mit Sitz in Damaskus. In Deutschland zählt die Kirche nach eigenen Angaben schätzungsweise 100.000 Gläubige in rund 60 Gemeinden. Das Patriarchalvikariat der Kirche hat seinen Sitz im Kloster St. Jakob von Sarug im nordrhein-westfälischen Warburg. Im Bistum Essen feiert die syrisch-orthodoxe Gemeinde in der Kirche St. Joseph in Essen-Steele regelmäßig einen Gottesdienst im westsyrisch/aramäischen Ritus. Als Seelsorger ist Pfarrer Samuel Gümüs aus Herne für die syrisch-orthodoxen Christen im Ruhrbistum zuständig.

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