Erklärung des Diözesanadministrators des Bistums Essen,Weihbischof Franz Vorrath, zur Situation des St.-Vinzenz-Krankenhauses in Altena

Zur aktuellen Situation des St.-Vinzenz-Krankenhauses in Altena hat der Diözesanadministrator des Bistums Essen, Weihbischof Franz Vorrath, Stellung genommen.


1. Das Bistum Essen hält das St.Vinzenz Krankenhaus Altena für die Bevölkerung weiterhin für unverzichtbar und wird sich auch in Zukunft dafür einsetzen, dass das Krankenhaus erhalten bleibt.

2. Gerade weil kleinere Krankenhäuser es schwerer haben, sich zu behaupten, wurde im Februar 1996 auf Initiative des Bistums in den St. Antonius Kliniken Wuppertal ein Partner gefunden, der diese Nachteile eines kleinen Hauses erfolgreich ausgleichen konnte.

3. Auslöser für die jetzige Situation ist die Kündigung des Geschäftsbesorgungsvertrages mit den Kliniken St. Antonius in Wuppertal durch die Geschäftsführung des Altenaer Krankenhauses ohne Wissen und gegen die Beschlusslage des Aufsichtsrates.

4. Dies sahen die Gesellschafter des St. Vinzenz Krankenhaus Altena GmbH als schwerwiegenden Vertrauensbruch an, wurde doch dadurch die erfolgreiche und auch für das Krankenhaus notwendige Partnerschaft mit den St. Antonius-Kliniken leichtfertig aufs Spiel gesetzt.
 
5. Die in der Öffentlichkeit gemachten Vermutungen, das Altenaer Krankenhaus werde in ein Altenheim umgewandelt oder aber sogar verkauft, entbehren jeglicher Grundlage und beunruhigen zu Unrecht die Bevölkerung.

6. Die Kooperationsüberlegungen mit dem Plettenberger Krankenhaus und dem „Lennetz“ hält das Bistum weiterhin für eine der möglichen Lösungsansätze.

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