Erinnerung an den Einzug Jesu in Jerusalem

Mit der Weihe der Palmzweige, der Palmprozession und einem Gottesdienst, den Weihbischof Franz Vorrath feierte, wurde am Sonntag, 13. April 2014, dem "Palmsonntag", im Essener Dom die Karwoche eröffnet. In den Tagen vor Ostern gedenken die Christen des Leidens und Sterbens Jesu.



Mit dem Palmsonntag beginnt die Karwoche

Mit der Weihe der Palmzweige durch Weihbischof Franz Vorrath auf dem Domplatz, der Palmprozession und dem anschließenden Pontifikalamt ist am Sonntag, 13. April, im Essener Dom die Karwoche eröffnet worden.

Der Palmsonntag ist der erste Tag der Karwoche oder Heilige Woche, in der die Christen des Leidens und Sterbens Jesu gedenken. In Erinnerung an den triumphalen Einzug Jesu in Jerusalem treffen sich die Gläubigen zumeist vor der Kirche zur Segnung der Palmen und ziehen dann in einer Prozession in das Gotteshaus. im deutschsprachigen Raum werden fast immer Buchsbaumzweige oder Weidenkätzchen-Büschel verwendet. Der Evangelist Matthäus schreibt über den Ritt Jesu auf einem Esel vom Ölberg hinunter in die Stadt: "Viele Menschen breiteten auf dem Weg ihre Kleider aus, andere schnitten Zweige von den Bäumen und streuten sie auf die Straße."

Eine wachsende Neigung, die biblischen Berichte über Leiden, Tod und Auferstehung Jesu chronologisch nachzuvollziehen, führte wahrscheinlich bereits im vierten oder fünften Jahrhundert dazu, des Einzugs in Jerusalem in Form einer Prozession zu gedenken. Im elften und zwölften Jahrhundert war die Palmsonntags-Prozession in vielen Teilen des Abendlandes schon Tradition. In der Messfeier am Palmsonntag wird erstmals in der Karwoche vom Leiden und Sterben Jesu berichtet. (do)

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