Er sah die Nöte der Menschen - und handelte

Nach kurzer schwerer Krankheit starb am Montag, 2. November, Franziskanerpater Christoph Höttges, Pastor an Heilig Kreuz im Essener Südostviertel.


Franziskanerpater Christoph (Martin) Höttges ist tot

Nach kurzer schwerer Krankheit starb am Montag, 2. November, Franziskanerpater Christoph Höttges, Pastor an Heilig Kreuz im Essener Südostviertel. Die Menschen dort haben damit einen geschätzten Seelsorger und "Motor" vieler Stadtteilinitiativen verloren, der ihre Nöte sah und handelte. Durch sein soziales Engagement war er weit über die Grenzen der Stadt und des Bistums Essen hinaus bekannt und anerkannt.

Pater Christoph wurde am 24. Dezember 1935 in Mönchengladbach geboren. 1959 trat er dem Orden der Franziskaner bei und legte am 19. April 1963 die Feierliche Profess ab. Am 7. August 1965 wurde er in seiner Heimatstadt zum Priester geweiht. Schwerpunkte seines Wirkens waren die Erziehertätigkeit im Franziskus-Internat in Vossenack, die Begleitung junger studierender Franziskaner auf dem Apollinarisberg in Remagen und seit 1988 die Arbeit als Pfarrer der Gemeinde Heilig Kreuz im Essener Südostviertel. Hier verstand er es, viele Ehrenamtliche und Institutionen zu einem Kooperationsverbund zum Wohle derim Stadtteil lebenden Menschen zusammenzuführen.

Die Totenvesper wird am Freitag, 5. November, um 18 Uhr in der Franziskanerkirche Heilig Kreuz, Franziskanerstraße 69 in Essen, gebetet. Am Samstag, 6. November, wird um 10.30 Uhr die Eucharistie für Pater Christoph, ebenfalls in der Kirche Heilig Kreuz, gefeiert. Anschließend ist die Beisetzung auf dem Ostfriedhof, Haupteingang Saarbrücker Straße. (mi)

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