Entlarvung der rechtspopuslistischen „PRO-Bewegung“

Der Essener Diözesanverband der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) unterstützt den Aufruf der kfd Landesarbeitsgemeinschaft gegen PRO NRW,


kfd-Diözesanverband Essen unterstützt Aufruf gegen PRO NRW

Der Essener Diözesanverband der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) unterstützt den Aufruf der kfd Landesarbeitsgemeinschaft gegen PRO NRW, einer rechtspopulistischen Bürgerbewegung in vielen Städten, unter anderem in Köln (PRO Köln) und Gelsenkirchen (PRO Gelsenkirchen).

Die kfd weist darauf hin, dass es sich bei PRO NRW um eine Bürgerbewegung handelt, die laut Verfassungsschutzbericht für NRW, „tatsächliche Anhaltspunkte für den Verdacht einer rechtsextremistischen Bestrebung“ verberge. Bei PRO NRW handele es sich, so in dem kfd-Aufruf weiter, um eine rechtspopulistische Bewegung. Grenzen zur NPD und Gruppen aus dem europäischen Rechts-Außen-Spektrum seien fließend. Die Bürgerbewegung schüre gezielt Ressentiments gegen den Islam. Sie nutze die Verunsicherung vieler Menschen angesichts gesellschaftlicher Veränderungen aus und schüre ein Klima der Angst. „PRO NRW und ihre Ableger sind mit den Positionen der kfd nicht vereinbar“, betont die kfd in dem Papier der Landesarbeitsgemeinschaft.

Die kfd ruft ihre Mitglieder auf, die Positionen der Frauengemeinschaft ernst zu nehmen und sich ihnen verpflichtet zu fühlen. So gehe es um einen respektvollen Umgang mit den Fremden, um eine kritische Auseinandersetzung mit der Debatte um Zuwanderung und Migration sowie die kritsche Hinterfragung der Berichterstattung in den Medien. „Nehmen wir uns und unsere kfd-Positionen ernst im bevorstehenden Kommunalwahlkampf und tragen dazu bei, diese rechtspopulistische ‚PRO-Bewegung‘ zu entlarven“, heißt es abschließend in dem Aufruf.(dr)

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