von Thomas Rünker

Engel-Nachwuchs bei Haydns „Schöpfung“ in Essen-Werden

Dank einer Kooperation zwischen der Folkwang-Universität und dem Bischöflichen Mariengymnasium sind Kinder bei der Aufführung des berühmten Oratoriums am Dienstag nicht nur Zuhörer, sondern spielen aktiv mit.

Wenn am Dienstag, 28. Juni, um 11.30 Uhr in der Evangelischen Kirche in Essen-Werden Haydns berühmtes Oratorium „Die Schöpfung“ erklingt, bekommen die im Libretto vorgesehen Engel Gabriel, Rafael und Uriel gewissermaßen Nachwuchs: Denn neben drei Studierenden der Folkwang-Universität, die in diesen Engel-Rollen auf der Bühne stehen, werden Sechtsklässler des Werdener Mariengymnasiums drei weitere Engel-Rollen übernehmen und gemeinsam mit den angehenden Lehrern durch das Programm dieses Kinderkonzerts führen. Bis etwa 12.30 Uhr gibt es dann nicht nur die bekannte Musik von Haydn – gespielt vom Folkwang-Sinfonieorchester Sinfonietta und gesungen vom Konzert- und vom Frauenchor der Uni sowie drei Solisten – sondern auch Kinderbilder zur Schöpfungsgeschichte. Die Werke der Fünft- und Sechstklässler des Mariengymnasiums werden während des Konzerts gezeigt. Neben den beiden Jahrgangsstufen der Bischöflichen Schule werden zudem die Viertklässler der Werdener Ludgerusschule das Konzert anhören und aktiv unterstützen. Sie spielen tanzend die Tiere, die in Haydns Libretto genannt werden.

Bereits am Vorabend des Kinderkonzerts, am Montag, 27. Juni, führt das Folkwang-Ensemble „Die Schöpfung“ in der Evangelischen Kirche in klassischer Form auf. Um 18.30 Uhr gibt zunächst Diakon Stefan Klöckner, Professor für Musikwissenschaft/Gregorianik und Geschichte der Kirchenmusik an der Folkwang-Uni, eine Einführung in Haydns Werk. Ab 19.30 Uhr inszenieren dann rund 130 Studierende und 8 Lehrende unter der Leitung von Professor Jörg Breiding das Oratorium.

Der Eintritt zu beiden Konzerten in der Evangelischen Kirche Werden, Heckstraße, ist frei. Im Anschluss wird um Spenden gebeten.

Pressestelle Bistum Essen

Zwölfling 16
45127 Essen

0201/2204-266

0201/2204-507

presse@bistum-essen.de

Presse