Energiewende sozialverträglich gestalten

"Chancen und Probleme der Energiewende", so heißt das Thema beim diesjährigen Sozialpolitischen Aschermittwoch am 13. Februar 2013 in Essen. Professor Dr. Klaus Töpfer wird über die Suche nach einer sozial gerechten Lösung sprechen.



Ruhrbischof und Präses laden zum sozialpolitischen Aschermittwoch nach Essen ein


Zum „Sozialpolitischen Aschermittwoch der Kirchen“ laden die Evangelische Kirche im Rheinland und das Bistum Essen für Mittwoch, 13. Februar, ab 10.30 Uhr, in den Essener Dom, Burgplatz, ein. Neben Präses Dr. h. c. Nikolaus Schneider und Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck wird Professor Dr. Klaus Töpfer, ehemaliger Exekutivdirektor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP), zum Thema „Chancen und Probleme der Energiewende – Auf der Suche nach sozial gerechten Lösungen“ sprechen. Die Veranstaltung schließt mit einer Einladung zum Empfang in der Aula des Generalvikariats.

Damit setzen die Kirchen ihre gemeinsame Veranstaltungsreihe fort, die 1998 mit dem Sozialpolitischen Aschermittwoch in Duisburg begonnen hat und seit 2002 dauerhaft in Essen weitergeführt wird. Für das Bistum Essen und die Rheinische Landeskirche ist es gute Tradition, am Aschermittwoch für Solidarität und Gerechtigkeit einzutreten.

In ihrer Einladung zum Sozialpolitischen Aschermittwoch verweisen Bischof Overbeck und Präses Schneider darauf, dass die Diskussionen um die Energiewende spätestens seit dem Reaktorunglück in Fukushima an Geschwindigkeit und Schärfe zugenommen habe. Die Herausforderung bestehe unter anderem darin, den Strom aus Kernenergie durch Strom aus erneuerbaren Energien zu ersetzen und Energieeinsparungen durch die Steigerung der Energieeffizienz zu erreichen. „Dabei geht es nicht nur um umweltpolitische Notwendigkeiten und technische Machbarkeit, sondern auch um eine sozial verträgliche Umsetzung“, heißt es. Die Energiewende sei eine große Gemeinschaftsaufgabe, die sich unabdingbar an sozialen Werten und wirtschaftlicher Nachhaltigkeit orientieren müsse. „Zur Nachhaltigkeit der Energiewende gehört für uns darum ganz wesentlich, die Lasten und Kosten möglichst gerecht zu verteilen, ohne dabei Arbeitsplätze und die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft zu gefährden und ohne wirtschaftlich Schwachen den Zugang zu bezahlbarem Strom zu versperren“, betonen beide.

Um eine Anmeldung bis Freitag, 8. Februar, wird gebeten: Postalisch an das Bischöfliche Generalvikariat, Zentralabteilung Politik, Wirtschaft und Soziales, z. Hd. Frau Monika Unterbäumer, Zwölfling 16, 45127 Essen oder per Fax 0201 2204-525 oder per E-Mail an monika.unterbaeumer@bistum-essen.de (ms)

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