Elisabeth-Schwestern bekommen neue Generaloberin

Schwester M. Diethilde Bövingloh ist nun zur Generaloberin der Barmherzigen Schwestern von der Heiligen Elisabeth zu Essen-Schuir ernannt worden. Erstmals im Ruhrbistum übernimmt damit eine Ordensfrau einer anderen Gemeinschaft die Leitung.

Erstmals übernimmt eine Ordensfrau einer anderen Gemeinschaft die Leitung

Am Palmsonntag, 13. April 2014, wurde Schwester M. Diethilde Bövingloh zur Generaloberin der Barmherzigen Schwestern von der Heiligen Elisabeth zu Essen ernannt. Schwester Diethilde Bövingloh (67) ist Franziskanerin aus Münster und begleitet die Elisabethschwestern bereits seit einigen Monaten. Deshalb haben sie Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck gebeten, Schwester Diethilde in diese Position zu berufen. Es ist das erste Mal im Ruhrbistum, dass eine Ordensgemeinschaft um „Amtshilfe“ für die Leitung bei einer anderen Gemeinschaft anfragt hat.

Die Barmherzigen Schwestern von der Heiligen Elisabeth haben zurzeit in ihren eigenen Reihen keine Kandidatin für dieses Leitungsamt. Die größte Herausforderung der kommenden Jahre wird für die Gemeinschaft das Älterwerden der 48 Schwestern sein. Sie haben bereits heute ein Durchschnittsalter von 83 Jahren. Zudem ist das Mutterhaus in Essen-Schuir für sie zu groß geworden. Deshalb werden die Schwestern dieses Haus in den nächsten Jahren aufgeben und ein neues, kleines Mutterhaus am Seniorenstift Kloster Emmaus in Essen-Schönebeck bauen und beziehen. Damit reagieren sie auch auf die zunehmende Pflegebedürftigkeit der Schwestern.

Die neue Generaloberin wurde in einem Gottesdienst durch Weihbischof Ludger Schepers in ihr Amt eingeführt. Im Anschluss daran wählten die Schwestern ein dreiköpfiges Beratungsgremium der Generaloberin, zu dem Schwester M. Reginalda Andres, Schwester M. Ursula Kaiser und Schwester M. Waltraud Poggel gehören. Gemeinsam mit der Generaloberin werden sie die Ordensgemeinschaft in den nächsten drei Jahren leiten. (ml, ja)

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