von Shari Kieper

Religion und Fluchterfahrungen

„Die Wolfsburg“ lädt Anfang April zum zweitägigen Mülheimer Interreligiösen Dialog

Flucht, Exil, Heimat in Judentum, Christentum und Islam stehen im Vordergrund des vierten Mülheimer Interreligiösen Dialogs. Die Tagung unter dem Titel „Wer glaubt, ist ein Flüchtling“ findet statt vom 4. bis 5. April 2016 in der Katholischen Akademie „Die Wolfsburg“, Falkenweg 6, in Mülheim. Zu den Veranstaltern gehören das Zentrum für Islamische Theologie, die Universität Münster, das Graduiertenkolleg Islamische Theologie, der Arbeitskreis Interreligiöser Dialog im Bistum Essen und das Generalvikariat Essen.  

Hochrangige Referenten wie Weihbischof Wilhelm Zimmermann (Bischofsvikar für Ökumene und interreligiösen Dialog im Bistum Essen) und Prof. Dr. Mouhanad Khorchide (Zentrum für Islamische Theologie, Münster) beschäftigen sich dabei vor allem mit dem Verlust der Heimat. Sie erörtern theologische Bewältigungsstrategien für traumatische Flucht- und Exilserfahrungen und beschäftigen sich mit der Frage, wie Flüchtlinge und Einheimische hier ihre Identitäten verändern. Ebenfalls diskutiert wird, inwiefern die Erfahrungen aus Bibel und Koran diese Entwicklung beeinflussen können, so dass eine friedliche Koexistenz möglich ist.

Die Teilnahme an der Tagung kostet 79 Euro. Anmeldungen nimmt „Die Wolfsburg“ unter akademieanmeldung@bistum-essen.de  entgegen. Für weitere Fragen steht ein Infotelefon: 0208 / 99919 – 981 zur Verfügung.

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