„Eine Verbindung von Religion und Region“

Zum "3. Barbaramahl Ruhr" hat der Katholikenrat Mülheim eingeladen. Hauptredner ist Weihbischof em. Franz Grave. Der Erlös des Wohltätigkeitsmahles ist für die Hospizarbeit in der Stadt gedacht.



Katholikenrat Mülheim lädt zum „Barbaramahl Ruhr“ ein

Mittlerweile ist es fast schon eine Tradition: Zum dritten Mal lädt ein Stadtkatholikenrat aus dem Ruhrbistum zum jährlichen „Barbaramahl“ ein. Am Freitag, 30. November, kommen diesmal rund 250 Gäste in Mülheim an der Ruhr zusammen. Der Abend steht ganz im Zeichen der heiligen Barbara, der Schutzpatronin der Bergleute und für Menschen in der Fremde. Wie bereits in den vergangenen Jahren sammeln die Veranstalter auch diesmal wieder Spenden für die Hospizarbeit in ihrer Stadt.

Neben einem 4-Gänge-Menü erwartet die Gäste ein kulturelles Rahmenprogramm. So wird der emeritierte Weihbischof Dr. Franz Grave als Hauptredner des Abends zu dem Thema „Von der Freiheit Gebrauch machen – die heilige Barbara als Beispiel“ sprechen. Zudem bieten Schüler der städtischen Musikschule ihr Können dar und die Pfarrei St. Barbara wird jenen Auszug aus ihrem Nikolaus-Groß-Musical zeigen, in dem die heilige Barbara Nikolaus Groß unter Tage erscheint.

„Da die heilige Barbara unter anderem als Fürsprecherin der Sterbenden verehrt wird, wollen wir mit den Spenden die stationären und ambulanten Hospizeinrichtungen in unserer Stadt unterstützen“, erklärt Wolfgang Feldmann, der Vorsitzende des Stadtkatholikenrates in Mülheim. Eingeladen sind Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und Menschen, die sich im vergangenen Jahr in Mülheim ehrenamtlich für Integration und ein gutes Miteinander von Kirche und Gesellschaft eingesetzt haben. Die Veranstalter erwarten zahlreiche Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Kirche – darunter auch die Mülheimer Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld und die Landtagspräsidentin Carina Gödecke.

Die Idee des Barbaramahls wurde im Kulturhauptstadtjahr 2010 ins Leben gerufen. Damals stellte die Katholische Kirche die heilige Barbara als Schutzpatronin der Bergleute und Fürsprecher der Sterbenden in den Mittelpunkt ihrer Aktivitäten und schuf so eine Verbindung zwischen Religion und Region. Auch im kommenden Jahr wird es am Freitagabend vor dem 4. Dezember (Barbara-Tag) wieder ein Barbaramahl geben. Weitere Informationen auf der Internetseite der Stadtkirche Mülheim. (ms)

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