Ein "Pionier" der Kirchengeschichte in Stadt und Bistum Essen

Am Freitag, 1. Juli, wird Prälat Klaus Malangré, der langjährige "Personalchef" des Bistums Essen, 90 Jahre alt. Aus diesem Anlass feiert er am Sonntag, 3. Juli, um 10 Uhr, ein Hochamt im Essener Dom.

Prälat Klaus Malangré wird  am 1. Juli 90 Jahre alt

Am Freitag, 1. Juli, wird Prälat Klaus Malangré, der langjährige "Personalchef" des Bistums Essen, 90 Jahre alt. Aus diesem Anlass feiert er am Sonntag, 3. Juli, um 10 Uhr, ein Hochamt im Essener Dom.

Der gebürtige Oberhausener wurde am 21. Dezember 1944 von Joseph Kardinal Frings in Bad Honnef zum Priester geweiht. Nach seiner ersten Kaplansstelle in Bonn-Schwarz-Rheindorf war er ausschließlich in Essen tätig, zunächst als Kaplan in St. Mariä Geburt und ab 1953 in St. Elisabeth in Frohnhausen. Nach Gründung des Bistums Essen 1958 wurde er erster Diözesanpräses des Borromäus-Vereins und Beauftragter für kirchliche Büchereien und Schrifttum. 1961 kam die Aufgabe als Stadtvikar in Essen hinzu. Von 1967 bis 1975 wirkte Malangré als Pfarrer an St. Elisabeth in Essen-Frohnhausen und von 1969 an sechs Jahre lang als Dechant des Dekanates Essen-Altendorf. Mit Wirkung vom 1. November 1975 ernanante ihn der erste Bischof des Ruhrbistums, Dr. Franz Hengsbach, zum Leiter des Personaldezernates im Bischöflichen Generalvikariat. Dieses Amt des "Personalchefs" nahm Malangré bis zum 30. Juni 1992 wahr. Nach mehr als 40jähriger Tätigkeit als Diözesanpräses des Borromäusvereins und für die kirchlichen Büchereien im Bistum Essen übergab er auch diese Aufgaben im Mai 1998 in jüngere Hände.

Zahlreiche Ehrungen und Berufungen zeugen von seinem hohen Ansehen: seit 1976 ist Malangré Päpstlicher Ehrenkaplan mit dem Titel Monsignore, seit 1978 war er zunächst Nichtresidierender und dann Residierender Domkapitular (bis 30. Juni 1996). 1982  ernannte ihn Papst Johannes Paul II. zum Päpstlichen Ehrenprälaten. (mi)

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