Ein Kind stirbt – Leben mit der Trauer

"Ein Kind stirbt - Leben mit der Trauer" heißt das Thema einer Veranstaltung, zu der der Förderverein des KinderPalliativNetzwerk Essen e.V. für den 3. Februar 2014 in die Marktkirche in Essen einlädt. Der EKD-Ratsvorsitzende Dr. h.c. Nikolaus Schneider und seine Ehefrau Anne Schneider berichten hier über eigene Trauererfahrungen.



Ein Ehepaar berichtet über seine Trauererfahrungen

Der Förderverein des KinderPalliativNetzwerk Essen e.V. lädt für Montag, 3. Februar, 19.00 bis 20.30 Uhr, zu einer Veranstaltung zum Thema „Ein Kind stirbt – Leben mit der Trauer“ in die Marktkirche, Markt 2, in der Essener City ein. Sprechen werden hier Anne Schneider, ehemalige Lehrerin für Mathematik und evangelische Religion, sowie ihr Ehemann, der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, Dr. h.c. Nikolaus Schneider. Das Ehepaar wird von den eigenen Trauererfahrungen berichten und von ihren Gedanken angesichts des Verlustes eines geliebten Menschen erzählen.

Zwei Jahre lang haben beide mit ihrer Tochter Meike um Heilung und Leben gekämpft, gehofft und gebetet. Am 3. Februar 2005 starb Meike Schneider im Alter von 22 Jahren an Leukämie. „Wenn wir miterleben und miterleiden, wie ein geliebter Mensch stirbt, führt es häufig an die Grenzen des Gottvertrauens. Enttäuschte Hoffnung, unerhörte Gebete und die Erfahrungen von Gottesferne stellen plötzlich unsere Glaubensantworten in Frage“, heißt es in der Einladung. Doch eine lebendige Gottesbeziehung halte es aus, dass gezweifelt, gezittert, geweint und gekämpft werden darf. Der Eintritt ist frei.

Das KinderPalliativNetzwerk Essen ist ein ambulantes Angebot für Familien mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die lebensverkürzend oder lebensbedrohlich erkrankt sind. Es wurde 2006 gegründet, um die ambulante palliative Versorgung lebensverkürzend erkrankten Kinder, Jugendlicher und junger Erwachsener in der Region Essen zu verbessern.

Ziel aller Behandlungs-, Begleitungs- und Beratungsmaßnahmen ist die Verbesserung der Lebensqualität der erkrankten Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen sowie die Verbesserung der Lebensqualität und die Entlastung der Familien. Diese sollen, wenn sie es wünschen, darin unterstützt werden, dass die schwerstkranken Kinder zu Hause leben und dort auch sterben können. (do)

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