von Cordula Spangenberg

Ein Dienst an den Rändern der Gesellschaft

Günter Gödde folgt Michael Nieder als Beauftragter für den Ständigen Diakonat im Bistum Essen.

Pastor Günter Gödde ist von Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck zum bischöflichen Beauftragten für den Ständigen Diakonat im Bistum Essen ernannt worden. Gödde folgt in diesem Amt Diakon Michael Nieder, der elf Jahre lang Ansprechpartner aller Ständigen Diakone im Bistum Essen war und nun in der Pfarrei St. Marien im Ennepe-Ruhr-Kreis Koordinierungsaufgaben übernommen hat.

Günter Gödde war bislang als Diözesanbeauftragter verantwortlich für die Krankenhausseelsorge und behält dieses Amt auch künftig zusätzlich zu seiner neuen Aufgabe in der Diakonenausbildung bei. Zuvor war Gödde in der Exerzitien- und Bildungsarbeit sowie als Religionslehrer tätig. In seiner Predigt anlässlich der Verabschiedung von Nieder und der Begrüßung Göddes bescheinigte Bischof Overbeck dem Diakonenamt, ein Dienst an den Rändern der Gesellschaft bei den Armen und Notleidenden zu sein. Wer wie bislang Michael Nieder und künftig Günter Gödde die Ausbildung der Diakone betreue, brauche „eine gute Gabe der Unterscheidung der Geister, die rechte Geduld und solide Entscheidungsfreude im Blick auf die ihm anvertrauten Mitbrüder und ihre Familien“.

Das Amt des Ständigen Diakons steht – anders als das Diakonat auf dem Weg zur Priesterweihe – auch verheirateten Männern ab 35 Jahren offen. Es kann haupt- und nebenberuflich ausgeübt werden. Nach einer insgesamt sechsjährigen Ausbildung werden Diakone vom Bischof geweiht. Damit überträgt er ihnen die Vollmacht zu predigen, die Taufe und die Kommunion zu spenden und kirchliche Begräbnisse vorzunehmen. Hauptaufgabe des Diakons ist die Unterstützung des Pfarrers in der Gemeindeseelsorge und Gemeindecaritas.

Bischöflicher Beauftragter für den ständigen Diakonat — und Diözesanbeauftragter für die Krankenhausseelsorge

Günter Gödde

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