Drei neue Mitglieder des Domkapitels

Bischof Overbeck ernennt Kai Reinhold zum Domkapitular, Günter Gödde und Bernd Wolharn zu Domvikaren

Drei neue Mitglieder des Domkapitels hat Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck ernannt. Dr. Kai Reinhold, Regens und Personaldezernent für das Pastorale Personal, wurde zum residierenden Domkapitular an der Essener Domkirche ernannt. Als Domvikare wirken künftig Günter Gödde,  Bischöflicher Beauftragter für den Ständigen Diakonat und Diözesanbeauftragter für die Krankenhausseelsorge, sowie Bernd Wolharn, bislang Pfarrer der Pfarrei Liebfrauen in Bochum und künftig Leiter der Citypastoral am Essener Dom.

Das Domkapitel ist eine Gemeinschaft von Priestern, die den Bischof in der Leitung und Verwaltung des Bistums unterstützt und nach Versetzung oder Tod des Bischofs einen neuen Bischof wählt. Zum Essener Domkapitel gehören sechs residierende, also in Essen wohnende, und vier nichtresidierende Mitglieder. Hinzu kommen bis zu sechs Domvikare, die Aufgaben in der Diözesanverwaltung und der Seelsorge am Dom übernehmen, an den Entscheidungen des Domkapitels jedoch nicht mitwirken.

Dr. Kai Reinhold übernimmt das Amt des Domkapitulars zum 1. August 2016 von seinem Vor-Vorgänger im Amt des Personaldezernenten, Prälat Martin Pischel, der anlässlich seines 75. Geburtstages Bischof Overbeck um Entpflichtung gebeten hatte. Reinhold nimmt weiterhin seine Ämter in der Verantwortung für das Pastorale Personal und die Priesterkandidaten des Bistums Essen wahr. Geboren wurde Reinhold 1965 in Essen und im Jahr 2008 von Bischof Dr. Felix Genn zum Priester geweiht. Nach langjähriger Berufserfahrung im Personalmanagement hat er seit Ende der 1990er Jahre Theologie an der Ruhr-Universität und in Boston studiert. In der Folge hat er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Kirchengeschichte des Mittelalters und der Neuzeit an der Bochumer Katholisch-Theologischen Fakultät gearbeitet und wurde hier promoviert. Nach Kaplansjahren im Bochumer Osten hat ihn Bischof Overbeck im Jahr 2012 zum Personaldezernenten für das Pastorale Personal ernannt. Seitdem ist er auch als Regens für die Priesterausbildung des Ruhrbistums verantwortlich.

Ebenfalls auf den 1. August fällt die Ernennung von Pastor Günter Gödde zum Domvikar. Günter Gödde wurde 1958 in Erkelenz-Kückhoven geboren und 1988 in Paderborn zum Priester geweiht. Gödde gehörte zunächst der Ordensgemeinschaft der Sales-Oblaten an und wirkte von 1988 bis 1992 in Mülheim-Saarn unter anderem als Kaplan und als Seelsorger in der Psychiatrie und für Menschen mit Behinderungen. Später wechselte er als Religionslehrer und Schulseelsorger nach Jülich. 2005 entschied Gödde sich, den Orden zu verlassen. Er wechselte in die Krankenhausseelsorge und wurde Diözesanpriester des Bistums Essen. Der damalige Bischof Dr. Felix Genn ernannte ihn 2008 zum Diözesanbeauftragten für die Krankenhausseelsorge, Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck ernannte ihn im März diesen Jahres zum Bischöflichen Beauftragten für den Ständigen Diakonat.

Mit Wirkung vom 1. Januar 2017 hat Bischof Overbeck den bisherigen Pfarrer der Pfarrei Liebfrauen im Bochumer Osten, Bernd Wolharn, zum Domvikar ernannt. Wolharn wird zum 30. September 2016 das Amt des Pfarrers der Pfarrei Liebfrauen im Bochumer Osten abgeben und sich neu der Herausforderung stellen, das Projekt "Citypastoral am Essener Dom" zu leiten. Wolharn wurde im Jahr 1966 in Gelsenkirchen geboren und ist in Essen-Werden aufgewachsen. 1995 wurde er durch Bischof Dr. Hubert Luthe zum Priester geweiht. Nach einer ersten Kaplansstelle in Essen-Borbeck war er als Kaplan und Stadtjugendseelsorger in Oberhausen tätig und hat als Leiter von "Tabgha" in Oberhausen eine der ersten Jugendkirchen in Deutschland aufgebaut. Nach neun Jahren als Pfarrer der drittgrößten Pfarrei im Ruhrbistum wechselt er bald zurück in seine Heimatstadt, um hier mit der "Citypastoral am Essener Dom" eines der 21 Zukunftsbildprojekte umzusetzen. Seit vielen Jahren ist er auch für die Koordinierung der Touristenseelsorgeteams des Ruhrbistums auf der Insel Texel verantwortlich.

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