Drei Jugendberufshilfe-Einrichtungen zertifiziert

Der Gütesiegelverbund NRW hat drei Jugendhilfe-Einrichtungen des Bistums Essen zertifiziert. Grundlage für die Zertifizierung sind ausgewählte Qualitätsstandards im Bereich Bildung und Qualifizierung.

Drei Einrichtungen der Jugendberufshilfe im Bistum Essen wurde im Rahmen der Mitgliederversammlung des Gütesiegelverbundes NRW die Zertifizierungsurkunde überreicht. Für die Jugendberufshilfe-Einrichtungen  „Der Förderkorb“ (Katholischen Jugendsozialarbeit Gelsenkirchen), „die kurbel“ (Katholisches Jugendwerk Oberhausen) und „Die Boje“ (Katholischen Jugendsozialarbeit Essen), schloss mit dieser Ehrung ein intensiver Zertifizierungsprozess im Bereich Bildung und Qualifizierung erfolgreich ab. Im Rahmen der Feierstunde überreichte Beiratsmitglied Pit Böhle im Beisein von Dr. Ulrich Heinemann, Ministerium für Schule und Weiterbildung, den drei Einrichtungen die Zertifizierungsurkunde. In den Zertifizierungsverfahren prüfen akkreditierte Gutachter die Umsetzung der Qualitätsstandards, die vom Gütesiegelverbund vorgegeben werden. Zudem wird bei einem Einrichtungsbesuch die angewandte Praxis des Qualitätsmanagement überprüft. Dem Zertifizierungsprozess ging für alle vier Einrichtungen eine Ausbildung der Qualitätsbeauftragten für die jeweilige Einrichtung voraus.

Im Rahmen der „Instrumentenreform am Arbeitsmarkt“ hat der Bundestag jüngst beschlossen, eine Zertifizierung und ein Qualitätsmanagementsystem für Bildungseinrichtungen verpflichtend zu machen. „Sowohl die drei aktuell zertifizierten Einrichtungen, als auch die bereits im vergangenen Jahr zertifizierte „Duisburger Werkkiste“ sind somit für diesen Schritt bestens vorbereitet“, erklärte Roland Schumacher, Diözesanbeauftragter für Jugendsozialarbeit im Bistum Essen.

Seit 2001 entwickelt der Gütesiegelverbund,  ein träger- und einrichtungsübergreifender Verein der Träger der Weiterbildung und Bildung in NRW, verbindliche Standards für das Qualitätsmanagement der Mitgliedsbereiche. (rs, ja)

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