Domorganist Küchler-Blessing bittet zum Tanz

Am Mittwoch, 19. August, startet der 12. Internationale Orgelzyklus im Essener Dom. Motto in diesem Jahr: „Dances“ - Tanzmusik in Original und Bearbeitung.

12. Internationaler Orgelzyklus steht unter dem Motto "Dances"

Mit einer Bearbeitung von Tschaikowskis Nussknacker-Suite, der Orgelsymphonie in g-moll von Charles Widor, eigenen Improvisationen und Bachs Chaconne in d-moll eröffnet Domorganist Sebastian Küchler-Blessing am Mittwoch, 19. August, um 19.30 Uhr im Essener Dom den 12. Internationalen Orgelzyklus. Mit dem Titel „Dances“ – Tanzmusik in Original und Bearbeitung – steht die Reihe erstmals unter einem Motto. Konkret steht dabei die Tradition im Fokus, dass gerade bei Tanzmusik, „weltliche Musik immer auch geistliche inspiriert hat“, erläutert Küchler-Blessing.

Im Eröffnungskonzert präsentiert der 28-Jährige – Deutschlands jüngster Domorganist – eine Bearbeitung des bekannten Tschaikowski-Werks, die er eigens für die Rieger-Orgel im Essener Dom geschrieben hat. Widors Orgelsymphonie bezeichnet Küchler-Blessing als „klingende Gotik“, der erste Satz sei der „in Noten gesetzte, kathedralhafte Raum von Widors Wirkungstätte St. Sulpice“. Bachs Chaconne wiederum war ursprünglich für Violine geschrieben, Ferruccio Busoni schuf eine Klavier-Version, die Küchler-Blessing nun auf Orgel übertragen hat.

Nach dem Eröffnungskonzert spielen in den kommenden Wochen immer mittwochs abends internationale Gäste auf der Essener Dom-Orgel – darunter einige der renommiertesten Organisten weltweit:

26. August, 19.30 Uhr, Philip Crozier, Montreal

2. September, 19.30 Uhr, Prof. László Fassang, Budapest/Paris

9. September, 19.30 Uhr, Prof. Matthias Maierhofer, Austin/Texas

16. September, 19.30 Uhr, Prof. Martin Schmeding, Freiburg

23. September, 19.30 Uhr, Domorganist Daniel Beckmann, Mainz

Sie alle haben sich vom Titel der Reihe, „Dances“, inspirieren lassen.

Dank einer großzügigen Unterstützung durch die Sparkasse Essen ist der Eintritt zu allen Konzerten frei, um eine Spende für die Dommusik wird jeweils am Ausgang gebeten. Damit die Konzerte für die Besucher nicht nur ein akustischer, sondern auch ein optischer Genuss sind, wird das Spiel der Organisten zudem per Video-Kamera auf eine Leinwand vor dem Altar übertragen. (tr)

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