Die Nächstenliebe nicht an die Caritas delegieren

Dass Christen, Pfarreien und Gemeinden offene und versteckte Not sensibel wahrnehmen und solidarisch handeln müssen, dazu rief Diözesanadministrator Franz Vorrath bei der Feier der Priesterweihe im Essener Dom auf.


Den Dienst am Nächsten zu einem „durchgehenden Erkennungszeichen der Kirche“ werden zu lassen, dazu rief der Diözesanadministrator des Bistums Essen, Weihbischof Franz Vorrath, auf. Die Einrichtungen und Dienste der  Caritas hätten in der Gesellschaft ein hohes Ansehen. „Von den Pfarreien und Gemeinden werden sie aber kaum als kirchliche Orte wahrgenommen“, sagte Vorrath in seiner Predigt bei der Feier der Priesterweihe am Freitagabend, 29, Mai, im Essener Dom. Die Nächstenliebe dürfe nicht an die Caritas delegiert werden. „Jeder einzelne Christ, die christlichen Gemeinden und Pfarreien müssen sich gerade dadurch auszeichnen, dass offene und versteckte Not mit hoher Sensibilität wahrgenommen und solidarisch gehandelt wird“, betonte der Weihbischof. (do)  

Pressestelle Bistum Essen

Zwölfling 16
45127 Essen

0201/2204-266

0201/2204-507

presse@bistum-essen.de

Presse