Diaspora-Sonntag: „Keiner soll alleine glauben“

Unter dem Leitwort „Keiner soll alleine glauben“ steht der diesjährige Diaspora-Sonntag, 20. November, an dem die Katholiken in ganz Deutschland für das Bonifatiuswerk, das Diasporahilfswerk, sammeln. Im vergangenen Jahr wurden im Ruhrbistum rund 154.000 Euro für die Diaspora gespendet.

Katholiken spendeten 2010 im Ruhrbistum 154.245 Euro für die Diaspora

Unter dem Leitwort „Keiner soll alleine glauben“ steht der diesjährige Diaspora-Sonntag, 20. November, an dem die Katholiken in ganz Deutschland für das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken, das Diasporahilfswerk, sammeln.  Auch in den Gemeinden zwischen Rhein und Lenne wird an diesem Sonntag um finanzielle Unterstützung der Kirche in der Diaspora gebeten.

Das Bonifatiuswerk unterstützt Katholiken, die in Nord- und Ostdeutschland, in Nordeuropa und im Baltikum in einer extremen Minderheitensituation ihren Glauben leben. Es leistet Bauhilfe, unterstützt die Kinder- und Jugendarbeit mit der Diaspora-Kinder- und -Jugendhilfe, leistet Mobilitätshilfe mit den rapsgelben BONI-Bussen und unterstützt Personalstellen für neue Ansätze einer missionarischen Pastoral.

154.245 Euro sammelten die katholischen Christen im Bistum Essen im vergangen Jahr für die Katholiken in der Diaspora. Das geht aus dem Geschäftsbericht des Bonifatiuswerkes hervor. Bundesweit nahm das Diaspora-Hilfswerk 2010 insgesamt 13,7 Millionen Euro ein

Neben der traditionellen Kollekte am Diaspora-Sonntag, die im letzten Jahr im Ruhrbistum 94.693 Euro (2009: 86.395 Euro) einbrachte, spendeten die Erstkommunionkinder der Diözese 42.262 Euro und die Firmlinge 17.290 Euro für ihre Altersgenossen in der Diaspora. Bundesweit erbrachte die Diaspora-Kollekte 2010 rund 2,5 Millionen Euro.

Unterstützung für Diözesen in Nordeuropa

Bei der Mittelvergabe berücksichtigte das Bonifatiuswerk insbesondere die nordischen Diözesen. An die katholische Kirche in Norwegen, Schweden, Finnland und Dänemark konnte das Hilfswerk mit 2,1 Millionen Euro rund 380.000 Euro mehr weiterreichen als noch 2009. Die Hilfe für die Diaspora-Regionen in Deutschland betrug rund sechs Millionen Euro. Nach Estland und Lettland gingen rund 529.000 Euro. In die Bildungsarbeit flossen eine Million Euro. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.bonifatiuswerk.de. (do)

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