Deutsche Bischöfe informieren Papst über Dialogprozess

Gemeinsam mit Erzbischof Zollitsch, Erzbischof Marx und Bischof Bode reist Ruhrbischof Dr. Franz-Josef Overbeck Mitte August nach Italien, um Papst Benedikt XVI. über den Stand des Dialogprozesses in der Katholischen Kirche in Deutschland zu informieren.

Die deutschen Bischöfe werden den Papst am 13. August über den von ihnen angestoßenen Dialogprozess in Deutschland unterrichten. Die mit dem Dialog beauftragten Bischöfe werden diese Aufgabe gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, dem Freiburger Erzbischof Robert Zollitsch, übernehmen, erklärte Erzbischof Marx. Zu diesem Kreis zählen außer Marx der Ruhrbischof Dr. Franz-Josef Overbeck und der Osnabrücker Bischof Franz-Josef Bode.

Nach dem Auftaktkongress am 9. und 10. Juli in Mannheim hatten Bischöfe und Laien ein positives Fazit gezogen. Unter dem Motto „Im Heute glauben“ waren 300 Vertreter aus Diözesen, Orden, Hochschulen und Verbänden zusammengekommen, um die Lage und Zukunft der Kirche zu erörtern.

Zollitsch sprach im Anschluss von einer „neuen Kommunikations- und Sprachfähigkeit“. Der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) mahnte konkrete Reformschritte an. Es dürfe keine „Kultur der Folgenlosigkeit“ um sich greifen. Die Dialoginitiative ist bis 2015 angelegt. (kna)

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