Deutlich mehr Anrufe bei der Telefonseelsorge

Im vergangenen Jahr hat die ökumenische Einrichtung für Duisburg, Mülheim und Oberhausen rund 21.000 Telefonate bearbeitet. Spende der Sparda-Bank unterstützt Ausbildung von Ehrenamtlichen.


Anstieg der Anrufe um gut ein Drittel

Die Zahl der Gespräche bei der Telefonseelsorge für Duisburg, Mülheim und Oberhausen ist im vergangenen Jahr um gut ein Drittel auf 21.000 Anrufe angestiegen. Im Vorjahr habe das Team aus 135 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern rund 15.000 Gespräche geführt, berichtet Olaf Meier, der Leiter der ökumenischen Telefonseelsorge. Die Einrichtung konnte sich jetzt über eine Spende in Höhe von 1500 Euro freuen, die Roswitha Weyandt, Vertriebsleiterin der Duisburger Sparda-Bank, dem Team der Telefonseelsorge überreichte.

Dank dieser Spende könnten nun weitere Ehrenamtliche für die seelsorgerische Arbeit am Telefon geschult werden, erläuterte Meier, der auch regelmäßig als Ratgeber im Bistumsmagazin BENE schreibt. In diesem Jahr absolvieren voraussichtlich zwölf neue Mitarbeiter die anspruchsvolle Ausbildung und werden ab Dezember ihren Dienst am Telefon übernehmen.

Als Grund für den starken Anstieg der Anrufe sieht Meier die zunehmende Vereinsamung: „Die Menschen sind heute medial immer vernetzter und gleichzeitig sozial immer isolierter“, beschreibt Meier. (ab)

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