Der Zeitplan für den Dialogprozess steht

"Zukunft auf katholisch" lautet das Motto des Dialogprozesses im Ruhrbistum. Der Startschuss für die zahlreichen Veranstaltungen dieser Initative fällt mit einem ersten Bistumsforum am 28. Januar 2012.

Bistumsforen bieten Raum für gemeinsame Diskussion

Der konkrete Zeitplan für den Dialogprozess „Zukunft auf katholisch“ im Bistums Essen steht. Zahlreiche Veranstaltungen auf Gemeinde- und Pfarreiebene wie auch in Gruppen und Verbänden werden in den kommenden Jahren wichtige und teils kontrovers diskutierte Fragen des Glaubens, der Lehre und des kirchlichen Lebens thematisiert.  

Der Startschuss fällt am 28. Januar 2012 mit dem ersten Bistumsforum im ChorForum Essen in der ehemaligen Gemeindekirche St. Engelbert, Fischerstraße 2-4. Katholiken aus dem gesamten Ruhrbistum sind eingeladen die gegenwärtige Situation der katholischen Kirche im Ruhrgebiet in den Blick zu nehmen, miteinander darüber ins Gespräch zu kommen und eine gemeinsame Basis für den weiteren Dialogprozess zu finden.

„Ich freue mich, mit möglichst vielen Gläubigen ins Gespräch zu kommen und mit ihnen zusammen Perspektiven für den weiteren Verlauf zu entwickeln“, so Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck. Im Juni 2011 hatte der Ruhrbischof mit einem Hirtenwort am Dreifaltigkeitssonntag zu einem geistlichen und zielorientierten Dialog eingeladen. „Dabei kann all das zur Sprache kommen, was uns in unserem Bistum und darüber hinaus bewegt – das, was uns lähmt und belastet, aber auch das, was uns für die Zukunft ermutigt“, betont der Ruhrbischof.

Im Mai und November 2012 sowie im Januar und April 2013 sind Pfarreien, Gemeinden, Verbände und alle Interessierten dazu aufgerufen, Ideen und Impulse zu pastoralen Kernthemen zu entwickeln. Das Bistumsforum am 5. Mai 2012 wird unter dem Leitsatz „In unserem Bistum zu Hause und lebendige Kirche sein“ stehen. Das Forum am 24.11.2012 wendet sich unter dem Leitgedanken „Sorge um den Nächsten“ dem caritativen Aspekt der pastoralen Arbeit zu. In einem vierten Forum am 26.01.2013 steht die Frage „Wie feiern wir Gott“ im Mittelpunkt der Auseinandersetzung. Ein fünftes Forum wird sich schließlich am 13. April 2013 mit der „Glaubensweitergabe in der Welt“ befassen. Zum Ende des Dialogprozesses findet ein abschließendes Bistumsforum am 25. Mai 2013 unter dem Motto „Zukunft auf katholisch“ statt. „Alle Foren sollen ergebnisorientiert geführt werden und konkrete Schritte für die Seelsorge vor Ort und im Bistum auf den Weg bringen“, bekräftigt Dr. Michael Dörnemann, Leiter des Dialogprozesses.

Ergänzend zu den Dialogforen werden an der Katholischen Akademie „Die Wolfsburg“ und an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Ruhr-Universität in Bochum Veranstaltungen zu grundlegenden und aktuell in der Kirche diskutierten Themen angeboten. Zudem laden Einrichtungen der Katholischen Erwachsenbildung in den Städten und Kreisen des Ruhrbistums zu eigenen Veranstaltungen ein, die sich mit unterschiedlichen Themen und Fragen der Dialoginitiative beschäftigen werden.

Die Bistumsforen werden von einer Steuerungsgruppe vorbereitet. Dieser gehören haupt- und ehrenamtliche Frauen und Männer aus zahlreichen Berufsgruppen, Verbänden und Gremien des Ruhrbistums an. (ja)

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