„Der Papstname Franziskus ist Programm“

"Habemus papam" - der neue Papst kommt aus Argentinien. Mit Kardinal Jorge Mario Bergoglio, Erzbischof von Buenos Aires, wählten die Kardinäle einen Überraschungskandidaten zum neuen Pontifex. Auch Ruhrbischof Overbeck zeigte sich von der Wahl überrascht.

Ruhrbischof Overbeck zur Wahl des neuen Papstes

Wie für viele ist auch für Ruhrbischof Dr. Franz-Josef Overbeck die Wahl des Erzbischofs von Buenos Aires, Kardinal Jorge Mario Bergoglio, zum neuen Papst eine Überraschung. Der Name des 76-jährigen Jesuiten sei in den letzten Tagen nicht gefallen. „Doch es freut mich sehr, dass ein Erzbischof aus Lateinamerika unser Papst geworden ist“, betont Overbeck,  der als Adveniat-Bischof für die Kontakte der Deutschen Bischofskonferenz zur Kirche in Lateinamerika und in der Karibik zuständig ist. Der neue Papst könne für die Arbeit von Adveniat einen „Schub“ bedeuten. Ein „Riesenhighlight“ sei es, wenn im Sommer ein Papst aus Lateinamerika den Weltjugendtag in Rio de Janeiro besuche. 

Der Papstname „Franziskus“ sei Programm. „Es zeigt, dass Einfachheit zum Leben und zur Nachfolge Jesu gehört und dass die Tiefe der Verbindung mit Jesus, der sich der Armen angenommen hat, das Programm des Christen ist“, sagte Bischof Overbeck  am Mittwochabend. Der Name des Papstes nehme direkten Bezug auf den heiligen Franz von Assisi (1181- 1226). Dieser gründete den Orden der Minderen Brüder (Franziskaner), lebte nach dem Vorbild Jesu in Armut und teilte mit den Armen und Kranken. (do)

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