„Der innere Grund der Kirche ist die Eucharistie“

Am Abend des Gründonnerstages gedenken die Katholiken in vielen Gemeinden des letzten Abendmahls Jesu mit seinen Jüngern. Mit der symbolischen Fußwaschung während der Feier wird daran erinnert, dass Christen einander dienen sollen.

Gedenken an das letzte Abendmahl im Essener Dom

Am heutigen Gründonnerstagabend, 21. April, hat Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck mit mehreren hundert Gläubigen im Essener Dom die „Missa vespertina in cena Domini“ gefeiert. In diesem Gottesdienst gedachten die Katholiken des letzten Abendmahls, das Jesus mit seinen Jüngern hielt, und damit der Einsetzung des Sakraments der Eucharistie.

Bei der Feier wusch der Ruhrbischof zwölf Männern aus den muttersprachlichen Gemeinden des Ruhrbistums die Füße. Mit dieser symbolischen Handlung wird daran erinnert, dass Jesus am Vorabend seines Todes am Kreuz seinen Jüngern die Füße gewaschen hat. Für Christen ist dies ein Zeichen, dass sie einander dienen sollen.

Die Bedeutung des letzten Abendmahles bestehe in der „Liebe Jesu zu Gott, seinem Vater, und zu uns Menschen“, betonte Bischof Overbeck in der Predigt. Ohne diese Gottes- und Nächstenliebe Jesu sei die Bedeutung der Eucharistie, die die „Mitte der Kirche“ sei, nicht zu verstehen. Kirche sei nicht zuerst eine Organisationsform. Ihr „innerer Grund“ sei die Eucharistie. „Die Kirche gibt es nur deshalb, um die Liebe Jesu in der Kraft seines Geistes unter den Menschen weiterleben zu lassen“, so Overbeck. Wo Eucharistie gefeiert werde, da lebe Kirche. (ul/do)

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