Der Himmel kommt ein Stück näher

Ab Aschermittwoch kommt der Himmel ein Stück näher. Dann startet zum vierten Mal das Projekt "He@ven on line". In der vorösterlichen Fastenzeit gehen täglich geistliche Impulse hinaus in die Welt. Und sie finden immer mehr Anhänger.


„He@ven on line“ geht wieder an den Start

Zum vierten Mal kommt ab Aschermittwoch der Himmel ein Stück näher. Wenn es mit Beginn der Fastenzeit wieder „He@ven on line“ heißt und die erste „ Online-Exerzitie“ verschickt wird, dann ist das für die Macher des Angebotes fast schon so etwas wie Routine. Erneut versendet das Team geistliche Impulse hinaus in die Welt und findet dabei immer mehr Anhänger.

Folgten im ersten Jahr gerade einmal 30 Teilnehmer dem virtuell-spirituellen Angebot aus dem Kreisdekanat Hattingen/Schwelm, so sind es bereits zum jetzigen Zeitpunkt weit über 1000 – aus dem gesamten deutschsprachigen Raum. Mit einem prominenten Nutzer vorneweg: Ruhrbischof Dr. Franz Josef Overbeck ist überzeugt und begeistert von diesem geistlichen Impuls aus dem Netz. In diesem Jahr hat er sogar einem Videospot zur Werbung Pate gestanden. Die große Resonanz beweist, dass der Wunsch da ist nach spiritueller Begleitung in einer Zeit, „in der sich viele Menschen wieder auf Wesentliches besinnen möchten“, sagt Pastor Mirco Quint, der mit Jugendreferentin Pia Kuhnle „He@ven on line“ erfunden hat.

Mit diesem so ganz anderen Zugang gelingt das – wer „Blaue Briefe“ erhält, bekommt einen anderen, einen überraschenden Glaubensimpuls frei Haus – via Mail. „Verbotene Leidenschaft?“ lautet das Leitthema der sieben Wochen bis Ostern. Es geht um die sieben Todsünden, um Völlerei, Neid, Faulheit, Geiz, Zorn, Wollust und Stolz. Themen, die laut Quint „alle in der Gesellschaft sind. Jeder geht anders damit um. Wir entstauben das Thema.“


Videoclips, Texte und Gebete

Sechs Impulse gibt es in der Woche mit Ausnahme des Sonntags  Dieser Tag dient zur Besinnung und der Möglichkeit der Reflexion mit einem geistlichen Begleiter, einem Weggefährten für diese Zeit. So anonym die „Blauen Briefe“ sind, so persönlich kann es hier werden: Auf Wunsch kann die Woche reflektiert werden. Per Mail gehen die Gedanken an einen vorher ausgewählten Weggefährten. Das nimmt etwa ein Drittel der Nutzer wahr. Alle anderen machen die Himmelsbesuche zu einer ganz persönlichen Angelegenheit.

Erfunden wurde „He@ven on line“ von der Jugendpastoral im Kreisdekanat Hattingen/Schwelm. Die gibt es nach der Neustrukturierung nicht mehr. Heute wird „He@ven“ in Kooperation mit dem Exerzitienreferat im Bistum Essen ins Netz gebracht. Anmelden kann man sich übrigens immer und ab sofort – der Weg zum Himmel ist nur einen Klick entfernt: www.heaven-on-line.de. (mq/do)

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