Der Glaube bleibt ein Tasten und Suchen

Der Glaube bleibt nach Ansicht des Essener Weihbischofs Franz Vorrath „ein Tasten und Suchen“. „Unser Weg des Glaubens ist nie abgeschlossen", sagte er in seiner Predigt am Ostermontag im Essener Dom.


Predigt von Weihbischof Franz Vorrath im Essener Dom


Der Glaube bleibt nach Ansicht des Essener Weihbischofs Franz Vorrath „ein Tasten und Suchen“. „Unser Weg des Glaubens ist nie abgeschlossen. Sicherheiten dürfen wir nicht erwarten“, sagte Vorrath in seiner Predigt am Ostermontag, 21. April, im Essener Dom.


Ernstgenommene und ausgesprochene Fragen, Zweifel und Enttäuschungen ermöglichten erst die erneuten und unerwarteten Begegnungen mit dem auferstandenen Jesus. „So bleiben wir auf unserem Glaubensweg in Bewegung und entgehen der Gefahr der Erstarrung“, so der Weihbischof. Immer gelte allerdings, dass man mit Gottes Unverfügbarkeit leben müsse. „Wo wir ihn festlegen wollen, da entzieht er sich uns.“


Allen, die sich auf den gemeinsamen Weg des Glaubens begeben, wünsche er, dass sie sich gegenseitig zuhören, ihre Zweifel zulassen und sich im Leben und Glauben begleiten und bestärken. Vorrath: „So können wir uns gegenseitig von der Gegenwart des Auferstandenen unaufdringlich erzählen und im Glauben an Jesus Christus reifen.“(ul)

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