Den Glauben kommunizieren

Über den eigenen Glauben zu sprechen, ist wichtig, inspirierend und ermutigend Diese Erfahrung machten die Teilnehmer des Studientages "Erwachsenenkatechese". Dabei ging es auch um die Sehnüchte, Fragen und Themen der Menschen.

Studientag Erwachsenenkatechese im Bistum Essen

„Die Kirche ganz nah bei den Menschen“ – das ist ein Wunsch Vieler  im Bistum Essen. Jetzt haben sich über 30 Ehren- und Hauptamtliche auf einer Studientagung im Kardinal-Hengsbach-Haus in Essen-Werden die  Frage gestellt, wie dies in der Katechese für Erwachsene gelingen kann.

Dabei ging es zunächst um die Frage, was einem der christliche Glaube persönlich bringt.  Deutlich wurde, dass man anderen vom eigenen Glauben nur dann Zeugnis geben kann, wenn man sich dieser Frage stellt. „Ermutigend war für die Teilnehmer die Erkenntnis,  dass bei aller Individualität der Antworten auch eine große Gemeinsamkeit sichtbar wurde“, so Dr. Nicolaus Klimek vom Referat „Sakramente, Verkündigung und Katechese“ im Dezernat „Pastoral“.

Mit Liedern der Kölner Gruppe „BAP“ brachte der Referent des Tages, Dominik Blum, Katechesereferent des Offizialates Vechta der Diözese Münster, die Teilnehmer auf die Spur der Sehnsüchte von Menschen. „Man muss nicht Kölsch oder diese Art von Musik lieben, aber es ist wichtig die darin enthaltenen Themen sehen zu können“, so Klimek. Dies gelte auch für die Glaubenskommunikation mit Erwachsenen. Klimek: „Als Kirche sind wir nicht im Blick auf Dialekt und Melodie gefragt, sondern ob wir etwas zu den Themen der Menschen zu sagen haben.“

Anhand  dreier Beispiele aus der Praxis - „Spirituelle Kirchenführungen“ mit Anke Wolf, „touch & go“ mit Cordula Holte und Glaubens-„Wellness-Wochenenden“ für Katechetinnen und Katecheten mit Johannes Nöhre -  konnten die gewonnen Erkenntnisse zu konkreten Veranstaltungen in Beziehung gebracht werden. Dabei gab es auch viele Anregungen für die eigene Praxis.

So zogen am Ende nicht nur die Veranstalter des Tages, Dr. Nicolaus Klimek  und  der Direktor des Kardinal-Hengsbach-Hauses, Thomas Zander, eine ausgesprochen positive Bilanz des Tages. Auch die Teilnehmer fühlten sich durch die an diesem Tag praktizierte Glaubenskommunikation bestärkt und für die Arbeit in der Erwachsenenkatechese inspiriert und ermutigt. (nc/do)

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