Das Ruhrbistum im deutsch-polnischen Versöhnungsprozess

Eine Podiumsdiskussion in der Katholischen Akademie "Die Wolfsburg" in Mülheim widmet sich am 7. Dezember dem deutsch-polnischen Versöhnungsprozess.

Kurz vor dem Ende des Zweiten Vatikanischen Konzils traten die polnischen Bischöfe mit einem Brief an ihre deutschen Amtsbrüder heran. Er enthielt die mutigen und denkwürdigen Worte: "Wir vergeben und bitten um Vergebung." Diese Initiative hatte großen Einfluss auf den Aussöhnungsprozess zwischen beiden Ländern. In ihm engagierte sich nicht nur der Essener Kardinal Hengsbach, sondern auch verschiedene Priester, Laien, Gemeinden und der Caritasverband im Bistum beteiligten sich unter anderem 1981 an den Hilfslieferungen für das sich im Kriegszustand befindende Polen.

Welche Bedeutung kommt dem Briefwechsel von 1965 heute zu? Welche Versöhnungsinitiativen existierten im Bistum Essen? Wer waren die Akteure? Und können die Kirchen die deutsch-polnischen Beziehungen heute gestalten? Über diese Fragen diskutieren Prof. Dr. Karl-Joseph Hummel, Prof. Dr. Reimund Haas, Dr. Urszula Pekala, Klaudia Rudersdorf, Berthold Rose, Rudi Löffelsend und Dr. Severin-Erwin Gawlitta am Montag, 7. Dezember 2015 von 17.00 – 21.00 Uhr in der Katholischen Akademie „Die Wolfsburg“ in Mülheim.

Der Eintritt zu der Veranstaltung kostet 15 Euro, Studierende zahlen 5 Euro, für Schüler ist der Eintritt frei. Anmeldungen nimmt „Die Wolfsburg“ per E-Mail entgegen (akademieanmeldung(at)bistum-essen.de) oder telefonisch: 0208/99919-981. (ja)

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