Das Ruhrbistum braucht die wissenschaftliche Theologie

Für Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck ist weiterhin eine starke und breit gefächerte wissenschaftliche Theologie für die Kirche im Ruhrbistum unerlässlich. Bei einem Treffen mit den Bochumer Theologieprofessoren brachte der Bischof seine Wertschätzung für die Arbeit und das Engagement der Katholisch-Theologischen Fakultät zum Ausdruck.


Wertschätzende Worte für Katholisch-Theologische Fakultät in Bochum

Eine weiterhin starke und breit gefächerte wissenschaftliche Theologie ist nach Ansicht von Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck für die Kirche im Ruhrbistum unerlässlich. „Die Umbruchsituation dieser Region erlebt die Kirche massiv am eigenen Leib. Gerade deshalb braucht sie die wissenschaftliche Theologie, damit die Veränderungsprozesse theologisch reflektiert und pastoral bewältigt werden können“, betonte der Bischof am Donnerstagabend bei einem Gespräch mit den Professoren der Katholisch-Theologischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum.

Das große Engagement der Bochumer Fakultät in Forschung und Lehre trage dazu bei, „die zukünftige Gestalt von Kirche entwickeln und engagiert gesellschaftliche Prozesse mitgestalten zu können“, betonte Overbeck, der von Generalvikar Dr. Hans-Werner Thönnes begleitet wurde, bei dem Treffen im Bochumer Priesterseminar St. Ludgerus. Das Ruhrbistum brauche weiterhin eine „starke Theologie“ an der Bochumer Universität. „Ich schätze die Arbeit, die an Ihrer Fakultät auf einem hohen Niveau geleistet wird, sehr“, versicherte Overbeck den Professoren.

Auch mit den Seminaristen des Priesterseminars traf sich der Bischof. Hier wurden gemeinsam die anstehenden Schritte beraten, die für die Umsetzung der geplanten Verlagerung weiter Teile der Priesterausbildung von Bochum nach Münster erforderlich sind. Um die bewährten Standards in der Priesterausbildung sichern zu können und weiter zu entwickeln, hat Bischof Overbeck entschieden, diesbezüglich die Kooperation mit dem Bistum Münster zu verstärken. Grund für diese neue Weichenstellung ist die seit Jahren rückläufige Zahl der Priesterkandidaten. (do)


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