Das Ruhrbistum auf dem Weg nach Regensburg

Am Mittwoch beginnt in Regensburg der 99. Deutsche Katholikentag. Neben hunderten Gläubigen werden auch Ruhrbischof Overbeck, Generalvikar Pfeffer und Weihbischof Schepers in Regensburg dabei sein. In einem eigenen Stand auf der Bistumsmeile präsentiert das Bistum sein Zukunftsbild - und lädt zu Fotos mit Papst Franziskus.

Am Mittwoch beginnt der 99. Deutsche Katholikentag

Tausende Christen aus ganz Deutschland machen sich ab Mittwoch, 28. Mai, auf den Weg nach Regensburg zum 99. Deutschen Katholikentag. Auch aus dem Bistum Essen werden einige hundert Katholiken dabei sein, um bis Sonntag, 1. Juni, unter dem Motto „Mit Christus Brücken bauen“ in der Donaustadt zu beten, zu feiern und zu diskutieren. Unter anderem hat der Bund der katholischen Jugend (BDKJ) im Bistum Essen eine Fahrt zum Katholikentag organisiert. Für Kurzentschlossene hat die Pfarrei St. Gertrud von Brabant in Bochum-Wattenscheid zudem noch Restplätze für die Fahrt nach Regensburg frei (Infos gibt es hier). Das Ruhrbistum ist mit einem eigenen Stand auf dem Katholikentag vertreten, zudem werden sich Bistumsvertreter an zahlreichen Veranstaltungen des Katholikentagsprogramms beteiligen.

So spricht Generalvikar Klaus Pfeffer am Donnerstag, 29. Juni, auf dem Podium „Am Gelde hängt – doch nicht das Seelenheil?“ (16.30 – 18 Uhr, RT-Halle, Schopperplatz 6) über die Finanzen der katholischen Kirche. Nach seinem Eingangs-Statement debattiert Pfeffer mit der Franziskanerin Schwester Juliane Flormann, der Grünen-Politikerin Ulrike Gote, dem Unternehmensberater Thomas von Mitschke-Collande und dem Kirchenrechtler Thomas Schüller. Weihbischof Ludger Schepers diskutiert am Freitag, 30. Mai (14 – 15.30 Uhr, Kolpinghaus, Adolph-Kolping-Str. 1), zusammen mit Bischöfen aus Indien, Brasilien, Südafrika und anderen Vertretern aus der Weltkirche über das Thema „Kirche geht … auch in großen pastoralen Räumen“.

Heiter dürfte es am gleichen Tag abends zugehen, wenn sich Ruhrbischof Franz-Josef Overbeck zusammen mit der FDP-Politikerin und Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland, Irmgard Schwaetzer, zum „kabarettistischen Late-Night-Tagesrückblick“ trifft (22 – 22.30 Uhr, Salzstadel, Weiße-Lamm-Gasse 1). In seiner Eigenschaft als Militärbischof feiert Overbeck zudem einen Gottesdienst mit Soldaten und steht bei einer Fragerunde Jugendlichen Rede und Antwort zum Thema Frieden. Als Bischof, der auch für das deutsche Lateinamerika-Hilfswerk Adveniat zuständig ist, ist Overbeck auch in dieser Funktion gleich mehrfach auf Veranstaltungen in Regensburg präsent.

An seinem Stand auf der Bistumsmeile (Am Protzenweiher) präsentiert das Bistum Essen sein im vergangenen Sommer veröffentlichtes Zukunftsbild. Das Ergebnis eines umfangreichen Dialogprozesses kennzeichnet das Ruhrbistum in den sieben Leitworten berührt, wach, vielfältig, lernend, gesendet, wirksam und nah und lädt so zu Diskussionen über die Gestalt von Kirche. Zudem können sich Besucher des Stands zusammen mit einer lebensgroßen Figur von Papst Franziskus fotografieren lassen. Bischof Overbeck besucht den Standes am Christi-Himmelfahrtstag, Donnerstag, 29. Mai, gegen 14.30 Uhr sowie am Samstag, 31. Mai, gegen 16.15 Uhr. Generalvikar Pfeffer ist am Freitag, 30. Mai, um 11 Uhr sowie am Samstag, 31. Mai, um 10 Uhr am Stand des Ruhrbistums. (tr)

Ein Video: Der Papst macht einen Zwischenstopp auf dem Weg nach Regensburg.

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