„Das Geld fehlt nun an anderer Stelle“

Für Ärger sorgt die ab Januar 2014 steigende EEG-Umlage (Erneuerbare-Energien-Gesetz) beim KiTa Zweckverband im Bistum Essen. Ihm entstehen dadurch zusätzlich Kosten in Höhe von rund 40.000 Euro pro Jahr.

KiTa Zweckverband beklagt Mehrbelastung durch gestiegene EEG-Umlage

Mit großer Entrüstung hat der KiTa Zweckverband die Mitteilung seines Stromanbieters vernommen, dass die EEG-Umlage zum 1. Januar 2014 von derzeitigen 5,277 ct/kWh auf 6,240 ct/kWh steigen wird. Bei über 270 Kindertageseinrichtungen muss der Verband künftig jährliche Kosten in Höhe von rund 40.000 Euro zusätzlich aufbringen. „Das Geld fehlt selbstverständlich an anderer Stelle“, erklärt Peter Wenzel, Geschäftsführer des KiTa Zweckverbands. „Für uns macht es mehr Sinn, das Geld zum Wohle der Kinder in Bildung und Betreuung zu investieren.“

Vor allem beklagt Wenzel die ungerechte Verteilung der Zahlenden. „Während Bildungseinrichtungen ordentlich zur Kasse gebeten werden, sind die wahren Stromfresser von der Umlage befreit.“ Aus diesem Grund sieht der Geschäftsführer dringenden Handlungsbedarf seitens der Politik. Vor der Bundestagswahl haben alle Parteien angekündigt, dass etwas geschehen muss. „Nun müssen den Worten Taten folgen“, fordert Wenzel. (kita-zv)

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